Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

FC St. Pauli: Rettig warnt vor Missachtung der zweiten Liga

Kampf um TV-Gelder  

Rettig warnt vor Kluft zwischen 1. und 2. Liga

10.05.2016, 10:21 Uhr | sid

FC St. Pauli: Rettig warnt vor Missachtung der zweiten Liga. Sorgenvoll: Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC St. Pauli, fürchtet um die finanziellen Möglichkeiten der Zweitligisten. (Quelle: imago/Martin Hofmann)

Sorgenvoll: Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC St. Pauli, fürchtet um die finanziellen Möglichkeiten der Zweitligisten. (Quelle: imago/Martin Hofmann)

In der Debatte um die künftige Verteilung der TV-Gelder hat Andreas Rettig erneut vor einer Missachtung der Interessen der 18 Zweitligisten gewarnt. Es sei ein "Treppenwitz, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit durch Einsparungen bei der zweiten Liga gefördert werden kann", sagte der Geschäftsführer des  FC St. Pauli bei "kicker.tv".

Rettig warnte vor einem weiteren Auseinandergehen der Schere zwischen beiden Ligen. "Wenn man nur fünf Prozent der zweiten Liga wegnehmen würde, dann würde das in der aktuellen Größenordnung der ersten Liga 35 Millionen bringen. Das wären beim jetzigen Verteilungsschlüssel ungefähr zwei Millionen für den Branchenführer Bayern München, das sind ungefähr 0,4 Prozent vom Umsatz von Bayern München. Diese Diskussionen sind nicht zielführend", sagte der ehemalige DFL-Geschäftsführer.

Einstimmigkeit als Ziel

Peter Peters, Vizepräsident des Ligaverbandes und Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Fußball Liga (DFL), appellierte an eine Zusammenarbeit aller Klubs. "Hier sind alle 36 Klubs gefordert an das große Ganze zu denken, an die zukünftige Entwicklung der Fußball-Bundesliga", sagte der Finanz-Vorstand des FC Schalke 04.

"Wir haben alle miteinander gemeinsam - von Bayern München, über Schalke 04 bis hin zu Greuther Fürth - in den letzten Jahren immer die Einstimmigkeit hinbekommen. Es war nie und auch jetzt ist es nie die Frage, die Solidarität aufzukündigen", sagte Peters über die Verteilung zwischen den 36 Erst- und Zweitligisten.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal