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HSV: Keeper Jaroslav Drobny verzichtet auf Einsatz in Augsburg

Nach Frust-Interview  

HSV-Keeper Drobny verzichtet auf Einsatz in Augsburg

12.05.2016, 21:00 Uhr | sid, dpa

HSV: Keeper Jaroslav Drobny verzichtet auf Einsatz in Augsburg. Jaroslav Drobny wird am Samstag nicht im HSV-Tor stehen.  (Quelle: dpa)

Jaroslav Drobny wird am Samstag nicht im HSV-Tor stehen. (Quelle: dpa)

Der Streit zwischen Jaroslav Drobny und dem Hamburger SV geht in die nächste Runde: Der HSV-Torhüter wird seinem Klub am letzten Bundesliga-Spieltag auf eigenen Wunsch nicht zur Verfügung stehen.

Der Tscheche, der die Vereinsverantwortlichen zuletzt scharf kritisiert hatte, verzichtet demnach auf einen Einsatz beim FC Augsburg (Samstag, ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Labbadia: "Er sagt, ihm fehle die Spannung"

Drobny, dessen im Sommer auslaufender Vertrag beim HSV nach sechs Jahren nicht verlängert wird, habe Trainer Bruno Labbadia gesagt, er habe "nicht genug Spannung, um der Mannschaft zu helfen", so Labbadia. Mit Drobnys Kritik, die HSV-Verantwortlichen hätten ihn nicht frühzeitig über diese Entscheidung informiert und deshalb "keine Eier", habe das "nichts zu tun", fügte Labbadia hinzu.

"Drobo hat einen Kodex verletzt"

Drobny hatte Labbadia und der Klubführung in einem Interview im Zusammenhang mit seinem bevorstehenden Abgang Lügen und Eierlosigkeit vorgeworfen.

"Drobo hat einen Kodex verletzt, den wir bislang gut gelebt haben. Keiner greift den anderen an", sagte Labbadia bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Man werde "nie jemanden zwingen, für den HSV zu spielen".

Mickel wird Drobny ersetzen

Für Drobny wird in Augsburg Tom Mickel aus dem Regionalliga-Team der Hanseaten im Hamburger Kasten stehen. Stammkeeper René Adler ist noch verletzt.

Drobny betonte unterdessen, dass es sein Wunsch gewesen sei, dass Mickel spiele. "Er ist genau wie ich HSVer durch und durch. Er hat jeden Tag in den letzten Jahren Gas gegeben und mich immer super unterstützt. Er hat ein Spiel in der Bundesliga vor unseren Fans verdient", sagte Drobny der "Sport Bild".

Seine eigene Lage bezeichnete er als schwierig. "Ich bin im Moment im Kopf nicht ganz da. Die ganze Situation ist nicht so, wie ich sie gewollt habe." Zugleich griff der Torwart die Entscheidungsträger beim HSV mit Blick auf die Informationspolitik an: "Keiner hatte die Eier, mir die Entscheidung ins Gesicht zu sagen."

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