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Bruchhagen wird neuer HSV-Boss

Aus für Beiersdorfer  

Bruchhagen wird neuer HSV-Boss

11.12.2016, 21:40 Uhr | dpa

Bruchhagen wird neuer HSV-Boss. Heribert Bruchhagen wird angeblich seinen Job bei Sky aufgeben. (Quelle: imago images/Revierfoto)

Heribert Bruchhagen wird angeblich seinen Job bei Sky aufgeben. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Bruchhagen für Beiersdorfer! Der Führungswechsel beim Hamburger SV ist offenbar vollzogen. Heribert Bruchhagen kommt als Geschäftsführer zurück zum HSV, wo er von 1992 bis 1995 bereits als Manager tätig war. Damit wird der 68-Jährige Nachfolger des glücklosen Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer. Dies bestätigte der Verein am Abend auf seiner Homepage.

Bruchhagen war seit Wochen als möglicher Kandidat für den Chefposten beim HSV gehandelt worden. Er war bereits von 1992 bis 1995 als Manager für die Hamburger tätig. Zuletzt führte der ehemalige Zweitliga-Profi 13 Jahre die Frankfurter Eintracht, ehe er im Sommer zurücktrat und seither als TV-Experte für Sky arbeitete.

Keine Fortschritte unter Beiersdorfer 

Mit Beiersdorfers Demission geht eine weitere kurze Ära zu Ende. Er war im Sommer 2014 zum Chef der neu gebildeten Fußball-AG des HSV berufen worden. Sein Vertrag gilt noch bis Ende Juni 2018. Dem Franken wird der sportliche Absturz der Hamburger zu großen Teilen angelastet. Unter seiner Ägide konnte die Mannschaft trotz wechselnder Trainer und Sportdirektoren keinen Fortschritt nachweisen und ist trotz des jüngsten Aufschwungs mit zwei Siegen in Serie ein Kandidat für den erstmaligen Abstieg.

Nach dem schlechtesten Saisonstart in ihrer 54-jährigen Bundesliga-Geschichte haben die Hamburger inzwischen zehn Punkte auf dem Konto und liegen als 16. auf dem Relegationsplatz.

Vor allem die Transfers blieben in zahlreichen Fällen ohne die erhoffte Wirkung. Beiersdorfer war seit der Entlassung von Peter Knäbel im Mai dieses Jahres zusätzlich Sportchef und kümmerte sich um Spielerverpflichtungen. Dabei, so wird ihm vorgeworfen, habe er sich verzettelt. Auch die Verpflichtung eines neuen Sportchefs scheiterte. Christian Hochstätter sollte kommen, mit dem VfL Bochum konnte er sich aber nicht auf eine Ablösesumme einigen. 

Rund 90 Millionen Euro hatte Beiersdorfer seit seiner Amtsübernahme für neue Profis ausgegeben, rund 38 Millionen Euro nahm er ein. Die sportliche Bilanz blieb dürftig: In der Saison 2014/15 konnte sich der HSV erst in der Relegation vor dem erstmaligen Abstieg retten. Im darauffolgenden Jahr wurde das Team Zehnter. Jetzt steckt es erneut im Abstiegskampf. "Bei uns herrscht kein Chaos", hatte Beiersdorfer unlängst betont.

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