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KSC-Profi drohen in Spanien zwei Jahre Gefängnis

Wegen Spielmanipulation  

KSC-Profi drohen in Spanien zwei Jahre Gefängnis

30.03.2017, 14:32 Uhr | dpa, sid, PAS

KSC-Profi drohen in Spanien zwei Jahre Gefängnis. KSC-Abwehrchef Jordi Figueras steht im Verdacht der Spielmanipulation. Wird er schuldig gesprochen, droht ihm eine Gefängnisstrafe. (Quelle: imago images)

KSC-Abwehrchef Jordi Figueras steht im Verdacht der Spielmanipulation. Wird er schuldig gesprochen, droht ihm eine Gefängnisstrafe. (Quelle: imago images)

In der 2. Bundesliga kämpft der Karlsruher SC um das sportliche Überleben. Nun der nächste Schock: Verteidiger Jordi Figueras drohen in Spanien wegen Spielmanipulation zwei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von 1,9 Millionen Euro.

Der spanische Abwehr-Chef der Badener soll in der Saison 2013/14 in einen Korruptionsskandal verwickelt gewesen sein. Der 29-Jährige stand damals bei Betis Sevilla unter Vertrag. Ihm und zwei weiteren damaligen Mitspielern wird vorgeworfen, damals 650.000 Euro von CA Osasuna erhalten zu haben, um ihm Abstiegskampf für verabredet Spielergebnisse zu sorgen. Demnach sollen die Spieler 400.000 Euro für einen Betis-Sieg über Valladolid und 250.000 Euro für eine Niederlage gegen Osasuna erhalten haben.

KSC steht zu Figueras

Kub-Präsident Ingo Wellenreuther erklärte gegenüber der "BILD": "So ein Verfahren braucht keiner, das ist doch klar. Aber es gilt die Unschuldsvermutung. Der Spieler hat uns gesagt, dass er nichts damit zu tun hat und werden es vorerst nicht weiter kommentieren."

Figueras kam im Sommer vom türkischen Erstligisten Eskisehirspor nach Karlsruhe. Zum Zeitpunkt seiner Verpflichtung wurde bereits gegen ihn ermittelt. Dieser Fakt war auch dem damaligen KSC-Sportdirektor Jens Todt, inzwischen beim Hamburger SV, bekannt. 

Slomka vom Ausmaß überrascht

Mirko Slomka reagierte dagegen erschrocken. Slomka: "Mir war das in diesem Ausmaß nicht so bewusst. Dass es da um zwei Jahre gehen kann. Deswegen habe ich mich bislang damit auch nicht beschäftigt, auch nie mit Jordi darüber gesprochen."

Der KSC kämpft gegen den Abstieg in die 3. Liga. Der Klub steht aktuell auf dem letzten Platz und hat vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Am Freitag (18.30 Uhr) geht es zum Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg. Fünf der letzten sechs Spiele hat Karlsruhe verloren.

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