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DFB weist auch Aues zweiten Einspruch ab

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Spielwertung bleibt bestehen  

DFB weist auch Aues zweiten Einspruch ab

17.05.2018, 16:48 Uhr | t-online.de, sid

. Enttäuscht: Aues Dimitrij Nazarov beim 0:1 am letzten Zweitligaspieltag in Darmstadt, durch das die Sachsen auf den Relegationsplatz abrutschten. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Enttäuscht: Aues Dimitrij Nazarov beim 0:1 am letzten Zweitligaspieltag in Darmstadt, durch das die Sachsen auf den Relegationsplatz abrutschten. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Schlechte Nachrichten für Erzgebirge Aue: Der 16. der 2. Liga muss in der Relegation gegen den KSC ran – trotz krasser Fehlentscheidungen im letzten Ligaspiel.

Erzgebirge Aue muss in der Relegation gegen den Karlsruher SC um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga spielen. Auch ein erneuter Einspruch der Sachsen gegen die Wertung des Zweitliga-Spiels in Darmstadt führte am Donnerstag nicht zum erhofften Erfolg. Damit wurde das Einzelrichterurteil vom Mittwoch bestätigt, teilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach der mündlichen Verhandlung in Frankfurt/Main mit. Gegen das Urteil kann Aue binnen einer Woche Berufung beim DFB-Bundesgericht einreichen.

Einspruch bereits in erster Instanz zurückgewiesen

"Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters im Zusammenhang mit dem Spiel sind endgültig, auch wenn sie falsch sind. Dies ist zwingend zu beachtendes FIFA-Recht", sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz nach der mündlichen Anhörung. Das Sportgericht sah keine Anhaltspunkte für einen Regelverstoß des Schiedsrichters. Insbesondere auch keine Verpflichtung des Referees, nach Befragung des Assistenten noch andere Beteiligte bezüglich ihrer Wahrnehmung zu kontaktieren, hieß es weiter.

Bereits in erster Instanz war der Einspruch vom DFB-Sportgericht als unbegründet zurückgewiesen worden. Auch den Verdacht einer vorsätzlichen Spielmanipulation konnte nicht ansatzweise nachgewiesen werden.

Durch Niederlage auf Relegationsplatz gerutscht

Aue war durch das 0:1 auf den Abstiegsrelegationsplatz gerutscht, nachdem ein reguläres Tor von Schiedsrichter Sören Storks nicht anerkannt worden war. Zudem hatte der sächsische Klub zwei nicht gegebene Elfmeter moniert. Der vom DFB beauftragte Dienstleister "Sportradar" hatte nach einer Analyse des nationalen und internationalen Marktes keine Auffälligkeiten bei Wetten auf die Zweitliga-Partie feststellen können.

Aues Präsident Helge Leonhardt hatte vor der mündlichen Verhandlung zum letzten Strohhalm gegriffen und angekündigt, dem DFB den Vorschlag einer Zweitliga-Aufstockung auf 19 Vereine in der kommenden Saison zu unterbreiten. Eine Reaktion vom DFB darauf blieb aus.

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Aktuell laufen noch Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses gegen Leonhardt "wegen verschiedener Äußerungen". Auf einem weiteren Nebenschauplatz hatte Tobias Andrä, Mitglied des Stadtrats der Großen Kreisstadt Aue, Strafanzeige gegen Referee Storks wegen des Verdachts des Betruges gestellt. Zudem hatte er vom DFB disziplinarische Maßnahmen gegen Storks gefordert.

Verwendete Quellen:
  • sid


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