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2. Bundesliga: Hwangs Kunstschuss in Dresden sichert HSV die Tabellenführung

2. Bundesliga  

Hwangs Kunstschuss in Dresden sichert HSV die Tabellenführung

18.09.2018, 21:01 Uhr | t-online, dpa

2. Bundesliga: Hwangs Kunstschuss in Dresden sichert HSV die Tabellenführung. Gute gelaunt: Hee-Chan Hwang (M.) schlenzte den Ball in Dresden zum entscheidenden 1:0 für den HSV ins Tor. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Gute gelaunt: Hee-Chan Hwang (M.) schlenzte den Ball in Dresden zum entscheidenden 1:0 für den HSV ins Tor. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Der Hamburger SV hat erstmals in dieser Saison Platz eins der 2. Liga übernommen. Beim Sieg in Dresden bot der Klub jedoch selten fußballerische Feinkost – bis auf einen Schlenzer.

Der Hamburger SV grüßt von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Der Erstliga-Absteiger setzte sich im Nachholspiel bei Dynamo Dresden glücklich mit 1:0 (0:0) durch. Vor 30.723 Zuschauer im ausverkauften Stadion erzielte Hee Chan Hwang nach 68 Minuten beim Heim-Debüt des neuen Dynamo-Trainers Maik Walpurgis per sehenswertem Schlenzer das entscheidende Tor für die Norddeutschen. In der Nachspielzeit verschoss HSV-Profi Pierre-Michel Lasogga noch einen Foulelfmeter (90.+5). Vor dem Spiel wurde die Dresdner Arena nach einem Fan-Votum wieder in Rudolf-Harbig-Stadion umbenannt.

Kaum große Chancen für den HSV

Der HSV, der im Vergleich zum 3:2 gegen Heidenheim auf vier Positionen verändert auflief und dabei den bisher fünffachen Saisontorschützen Pierre-Michel Lasogga wieder ins Sturmzentrum stellte, hatte zwar mehr Spielanteile, doch große Chancen erarbeitete sich das Team von Trainer Christian Titz kaum.

Dynamo verschob in der Defensive clever, bildete eine Fünfer-Kette vor dem eigenen Tor und stellte zudem noch eine Vierer-Kette davor. Damit nahm das Team dem HSV den Raum, um das eigene Spiel gefährlich zu machen. Lasogga hatte im ersten Abschnitt nur eine Kopfball-Gelegenheit. Dynamo-Torhüter Markus Schubert musste sich bei einer direkt auf das Tor geschossenen Ecke von Douglas Santos beweisen.

Dynamo-Treffer wegen Abseitsstellung aberkannt

Selbst wurde Dynamo durch Konter immer wieder gefährlich. Eingeleitet von Patrick Ebert und Haris Duljevic kamen die Gastgeber durch Philip Heise (10.), Moussa Koné (11.) und Brian Hamalainen (41.) zu guten Chancen. Ein Treffer von Koné (44.) wurde wegen Abseits zurecht nicht anerkannt.

Nach der Pause wurde es im Dresdner Spiel ruhiger, das hohe Tempo der ersten 45 Minuten hatte Kraft gekostet. Die Grundordnung im Abwehrspiel ging verloren. Nachdem der eingewechselte Hwang in der 62. Minute mit einer Doppelchance noch an Schubert und dem Außennetz gescheitert war, machte er es sechs Minuten später besser. Vorausgegangen war eine Serie von Abwehrfehlern im Dynamo-Strafraum.


Die Dresdner waren nun zu mehr Offensivaktionen gezwungen, was beiden Teams mehrere Chancen gestattete. So vergaben Koné (59.), Hartmann (64.) und Dario Dumic (73.) freistehend für die Gastgeber. Auf der Gegenseite traf Khaled Narey nur den Außenpfosten (74.).

Verwendete Quellen:
  • dpa

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