Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

Hamburger SV – St. Pauli: Nächste Nullnummer für den HSV

Wieder kein Tor  

Nächste HSV-Nullnummer im Derby gegen St. Pauli

30.09.2018, 18:39 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Hamburger SV – St. Pauli: Nächste Nullnummer für den HSV. HSV-Stürmer Jann-Fiete Arp (l.) versucht sich gegen Philipp Zieresi durchzusetzen. (Quelle: imago images/Nordphoto)

HSV-Stürmer Jann-Fiete Arp (l.) versucht sich gegen Philipp Zieresi durchzusetzen. (Quelle: Nordphoto/imago images)

Das Spiel des Jahres für die Stadt Hamburg – und das dritte Spiel in Folge ohne eigenen Treffer für den HSV: Der Bundesliga-Absteiger bleibt zwar Dritter, hinkt den Erwartungen aber weiter hinterher. 

Hamburger SV – FC St. Pauli 0:0

Dämpfer im Derby, wieder kein Sieg: Der Hamburger SV hat seinen Negativlauf auch im 100. Stadtduell gegen den FC St. Pauli nicht gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz blieb zum dritten Mal hintereinander sieg- und torlos. Damit hält auch die Hamburger Derby-Durststrecke weiter an: Der HSV wartet nun schon seit über 16 Jahren auf einen Dreier gegen den ungeliebten Kontrahenten.

St. Pauli, das den bis dato letzten Vergleich der beiden Teams vor siebeneinhalb Jahren mit 1:0 gewonnen hatte, blieb im dritten Spiel hintereinander ungeschlagen und schloss die Englische Woche mit sieben Punkten ab.

"Das ist das Spiel des Jahres"

Rund um das Spiel herrschte der Ausnahmezustand. 2783 Tage hatte es das Duell nicht gegeben. "Das ist für die Menschen das Spiel des Jahres", sagte Titz vor dem Anpfiff.

Entsprechend engagiert gingen beide Teams vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion zu Werke. Der HSV, bei dem Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga zunächst nur auf der Bank saß und Youngster Fiete Arp stattdessen sein Zweitliga-Startelfdebüt gab, agierte gewohnt ballbesitzorientiert, ohne sich dabei allerdings echte Torchancen zu erspielen. St. Pauli stand defensiv kompakt, präsentierte sich griffig in den Zweikämpfen – und war im ersten Abschnitt offensiv gefährlicher.

Kaum Szenen für die Torhüter

Die beste Möglichkeit vor der Pause vergab Mats Möller Daehli, dessen Schuss kurz vor dem Halbzeitpfiff im letzten Moment abgeblockt wurde (44.). In der Anfangsphase musste HSV-Keeper Julian Pollersbeck nach einem Kopfball von St. Paulis Kapitän Johannes Flum abtauchen – es war bezeichnenderweise die einzige Szene vor dem Seitenwechsel, in der einer der beiden Torhüter überhaupt eingreifen musste.

Wirklich zielstrebiger wurden die Aktionen auch nach dem Wechsel zunächst nicht. Zwar erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl, doch Douglas Santos scheiterte mit einem Fernschuss (51.) und Hee-Chan Hwang setzte den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor (60.). St. Pauli lauerte unterdessen weiter auf Konter, entlastende Angriffe wurden aber seltener.

Begleitet wurde das Spiel im Hamburger Volkspark von massiven Sicherheitsvorkehrungen. Wasserwerfer, Sprengstoff-Spürhunde und die Pferdestaffel waren im Einsatz, über dem Volkspark kreiste ein Hubschrauber: Mit einem Großaufgebot wollte die Polizei mögliche Krawalle der bis zu 1000 erwarteten gewaltbereiten Fans verhindern. Dies gelang. Bis auf kleinere Zwischenfälle im Vorfeld der Partie blieb es bis zum Abpfiff ruhig.

Dynamo Dresden – Greuther Fürth 0:1

Die SpVgg Greuther Fürth hat zumindest vorübergehend den Sprung auf Platz zwei geschafft. Die Franken gewannen das Verfolgerduell bei Dynamo Dresden nach einem Tor durch Daniel Keita-Ruel (85.) und feierten ihren vierten Saisonsieg. Am Montag kann Union Berlin mit einem Sieg beim FC Ingolstadt in der Tabelle noch vorbeiziehen. Für Keita-Ruel war es das sechste Saisontor.


SV Sandhausen – 1. FC Magdeburg 0:1

Christian Beck hat dem 1. FC Magdeburg im achten Anlauf den ersten Sieg beschert. Per Kopf erzielte der Mittelstürmer in der 73. Minute eines ansonsten langweiligen Spiels ohne große Höhepunkte beim SV Sandhausen den Treffer. Zuvor hatte der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt fünfmal unentschieden gespielt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und sid

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die neuesten Technik-Trends: Mieten ist das neue Kaufen
OTTO NOW entdecken
Anzeige
Sichern Sie sich 40% Rabatt auf den nächsten Möbeleinkauf
bei der Jubiläumsaktion auf XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal