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2. Bundesliga: St. Pauli übernimmt die Spitze – Union punktet in Unterzahl

2. Bundesliga  

St. Pauli übernimmt die Spitze – Union punktet in Unterzahl

04.11.2018, 15:36 Uhr | sid, t-online.de

2. Bundesliga: St. Pauli übernimmt die Spitze – Union punktet in Unterzahl. Schoss das wichtige Tor zum 1:1: Marvin Knoll. (Quelle: imago images/Kirchner-Media)

Schoss das wichtige Tor zum 1:1: Marvin Knoll. (Quelle: Kirchner-Media/imago images)

Der Tabellenführer der zweiten Liga kommt aus Hamburg. Gemeint ist aber nicht der HSV, sondern St. Pauli. Zumindest bis Montag sind die Kiezkicker an der Spitze.

Der FC St. Pauli hat die Tabellenführung in der 2. Bundesliga zurückerobert. Die Hamburger feierten mit 2:1 (0:1) bei Arminia Bielefeld ihren fünften Auswärtssieg in dieser Saison und überflügelten damit die beiden Bundesligaabsteiger Hamburger SV und 1. FC Köln, von denen sich einer im Spitzenspiel der 12. Runde am Montagabend (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker t-online.de) an der Elbe an die Spitze setzen wird.

Marvin Knoll (49.) per Foulelfmeter und Mats Möller Daehli (56.) drehten in der zweiten Hälfte die Partie zugunsten der Gäste. Keanu Staude hatte Bielefeld in der 7. Minute in Führung gebracht. Am Ende stand aber die sechste Pflichtspielniederlage der Ostwestfalen in Folge zu Buche.

Vor 22.446 Zuschauern zeigten sich die Gastgeber von Beginn an gegenüber dem 0:3 im DFB-Pokal unter der Woche gegen Ligarivale MSV Duisburg stark verbessert. Mit einem Sonntagsschuss aus 18 Metern brachte Staude seine Farben frühzeitig in Front. Johannes Flum und Richard Neudecker vergaben für die Gäste vor der Pause gute Möglichkeiten zum Ausgleich.

SSV Jahn Regensburg 1:1 Union Berlin

Union Berlin hat den Sprung auf Platz eins vorerst verpasst. Die Eisernen blieben durch das 1:1 bei Jahn Regensburg im zwölften Ligaspiel der Saison ungeschlagen, sind den Spitzenklubs auch weiter auf den Fersen, vergaben durch das bereits achte Unentschieden aber erneut die Chance auf den Sprung nach ganz vorne. Den vermeintlichen Siegtreffer von Ken Reichel (84.) erkannte Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) wegen einer Abseitsstellung nicht an.

In einer kampfbetonten und weitgehend ausgeglichenen Begegnung hatte Sebastian Polter die Gäste, die nach Gelb-Rot für Grischa Prömel (78.) in Unterzahl zu Ende spielen mussten, in Führung gebracht (45.), Jann George aber umgehend ausgeglichen (45.+1). Der Jahn ist nun seit sieben Spielen ungeschlagen, hat aber viermal nacheinander auch nur unentschieden gespielt.

Unions Friedrich (h.) im Duell mit Regensburgs Adamyan. (Quelle: imago images)Unions Friedrich (h.) im Duell mit Regensburgs Adamyan. (Quelle: imago images)

Womöglich wäre vor 10.884 Zuschauern alles anders gekommen, hätte Regensburg seine beste Chance genutzt. Doch nach einem Rempler von Reichel gegen Sargis Adamyan scheiterte Sebastian Stolze mit einem zu schwach geschossenen Elfmeter an Torhüter Rafal Gikiewicz (30.).

Kurz vor der Pause ging es dann Schlag auf Schlag: Erst nutzte Polter nach einem Einwurf die Unachtsamkeiten der Regensburger zum Treffer für Union, praktisch im Gegenzug glich George aus. George hatte auch die große Chance, seine Mannschaft in Führung zu bringen, scheiterte jedoch an Gikiewicz (59.). Einen zweiten Treffer von Polter verhinderte Regensburgs Torhüter Philipp Pentke mit dem Fuß (72.).

1. FC Heidenheim 1:0 FC Erzgebirge Aue

Der 1. FC Heidenheim hat den Anschluss zu den Aufstiegsrängen hergestellt. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt siegte gegen Erzgebirge Aue dank eines Treffers von Denis Thomalla (54.) 1:0 und liegt vorerst nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Aue, dass nach einer Gelb-Roten Karte gegen Fabian Kalig (89.) die Schlussphase in Unterzahl bestreiten musste, verpasste den Sprung ins Tabellenmittelfeld, hat allerdings weiter ein kleines Polster auf die Abstiegszone.


In einer niveauarmen ersten Halbzeit vor 10.300 Zuschauern hatte Aues Torwart Martin Männel unfreiwillig für die größte Tormöglichkeit gesorgt. Einen von Kolja Pusch (31.) zentral aufs Tor gebrachten Freistoß ließ der Keeper durch die Finger gleiten und konnte den Ball letztlich nur mit viel Mühe zur Ecke klären. In der Folge intensivierte Heidenheim seine Offensivbemühungen, Zwingendes sprang dabei jedoch nicht heraus.

Nach dem Seitenwechsel brachte Thomalla die Gäste nach kluger Vorarbeit von Kapitän Marc Schnatterer dann verdient in Führung. Die Heidenheimer, die unter der Woche durch ein 3:0 gegen den Ligarivalen SV Sandhausen das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht hatten, blieben auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, verpassten jedoch eine Vorentscheidung. Schnatterer traf in der 90. Minute noch das Aluminium.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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