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Auch Union Berlin patzt im Aufstiegsrennen – FC Erzgebirge Aue gerettet

Verrückte 2. Bundesliga  

Union-Drama! Auch Berlin patzt im Aufstiegsrennen

05.05.2019, 16:22 Uhr | dpa , sid

Auch Union Berlin patzt im Aufstiegsrennen – FC Erzgebirge Aue gerettet. Robert Zulj (r.) schreit seinen Frust heraus: Union Berlin verliert in Darmstadt und bleibt Dritter. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Robert Zulj (r.) schreit seinen Frust heraus: Union Berlin verliert in Darmstadt und bleibt Dritter. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Bittere Pleite für Union Berlin: Der Aufstiegsanwärter verliert überraschend in Darmstadt und verpasst damit den Sprung auf Platz zwei. Erzgebirge Aue ist hingegen gerettet und der MSV Duisburg darf plötzlich wieder hoffen.

Union Berlin hat die Patzer der Konkurrenz nicht genutzt und einen Big Point im Aufstiegsrennen sowie den Sprung auf Platz zwei der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Köpenicker unterlagen beim SV Darmstadt 98 mit 1:2 (0:0). Mit 53 Zählern bleibt Union zwar auf dem Relegationsplatz, ist allerdings auch weiter punktgleich mit dem viertplatzierten Hamburger SV.

Stark und Wittek schocken Union

Durch die Tore von Darmstadts Yannick Stark (49.) und Mathias Wittek (77.) vor 11.510 Zuschauern am ausverkauften Böllenfalltor konnte Union weder aus der 0:2-Niederlage des Tabellenzweiten SC Paderborn (54 Punkte) am Freitag bei Arminia Bielefeld noch aus der 0:3-Heimpleite des Hamburger SV (53) gegen den FC Ingolstadt Kapital schlagen.

Stattdessen stolpern auch die Eisernen zwei Spieltage vor dem Ende der Ziellinie entgegen. Von den letzten sieben Partien gewann Union nur eine. Sebastian Andersson (87.) gelang in Darmstadt nur noch das Anschlusstor für die Berliner.

Union vergibt zahlreiche Chancen in Schlussphase

In einer ereignisarmen ersten Halbzeit hatten die Berliner durch Roberts Zuljs Volleyschuss an den Außenpfosten die erste und letztlich einzige dicke Torchance. Ansonsten taten sich die Gäste gegen kompakte Darmstädter schwer.

Direkt nach Wiederbeginn schockte Stark den Favoriten nach starker Vorarbeit des schnellen Marcel Heller. Union hatte anschließend ein spielerisches Übergewicht, das Tor erzielte aber Wittek per Kopf nach einem Freistoß. In der Schlussphase vergab Union zahlreiche Chancen zum Ausgleich.

Aue bejubelt Klassenerhalt

Erzgebirge Aue hat hingegen den Klassenerhalt geschafft. Die Sachsen gewannen bei Jahn Regensburg mit 3:1 (0:0) und entledigten sich aller Abstiegssorgen. Nach der Gelb-Roten Karte für den Regensburger Jann George (50. Minute) ging der Gast durch Pascal Testroet (52.) in Führung. Regensburg zeigte durch den Ausgleich von Sargis Adamyan eine starke Reaktion (56.). Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung verwandelte Elfmeter-Experte Dimitrij Nazarov einen Strafstoß (61.) mit der ersten Ballberührung zum 2:1. Philipp Riese machte dann alles klar (90.+1).

Vor 13.425 Zuschauern gab es eine umkämpfte, aber torlose erste Hälfte. Jan Hochscheid scheiterte mit der größten Torchance am glänzend parierenden Regensburger Torhüter André Weis (12.).

Turbulent wurde das Spiel nach der Pause. Drei Minuten nach seiner diskutablen Gelben Karte stieg George zu hart ein und musste mit Gelb-Rot vom Platz. Aus dem Freistoß resultierte die Führung durch das 15. Saisontor von Testroet. Nach dem Ausgleich von Adamyan leistete sich Benedikt Saller bei einem Rückpass einen Aussetzer. Torhüter Weis traf den heranstürmenden Hochscheid - es gab Elfmeter. Nazarov demonstrierte seine Nervenstärke. Riese sorgte nach einem Konter dann für die Erlösung in einer spannenden Schlussphase.

Duisburg wahrt Chance auf Klassenerhalt

Im Tabellenkeller hat der MSV Duisburg hat seine Chancen auf den Zweitliga-Klassenerhalt gewahrt. Der Tabellenletzte kam bei Holstein Kiel zu einem 2:0 (0:0)-Sieg und muss nun auf den FC Ingolstadt, der aktuell Relegationsplatz 16 einnimmt, an den letzten beiden Spieltagen "nur" noch vier Punkte aufholen.

Für die Gastgeber hingegen gibt es nach dieser Heimniederlage nicht einmal mehr eine theoretische Möglichkeit, noch auf Rang drei vor zu rücken und über die Relegation in die Bundesliga aufzusteigen. Für den Führungstreffer sorgte in der 55. Minute Joseph-Claude Gyau mit einem Flachschuss aus 20 Metern Entfernung, ehe Tim Albutat aus kurzer Distanz den Endstand herstellte (68.).

Vor 12.122 Zuschauern im Holstein-Stadion vergab Laszlo Benes die beste Tormöglichkeit der Gastgeber, der Slowake traf in der 34. Minute mit einem Volleyschuss nur den linken Torpfosten. Drei Minuten zuvor hatte Moritz Stoppelkamp die größte Torchance für die Duisburger vor dem Seitenwechsel freistehend vor Kiels Torhüter Dominik Reimann vergeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen sid und dpa

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