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SC Paderborn: Fans drohen wegen Deal mit RB Leipzig mit Boykott

Ärger beim Aufsteiger  

Deal mit RB: Paderborn-Fans drohen mit Boykott

05.06.2019, 14:37 Uhr | sid

SC Paderborn: Fans drohen wegen Deal mit RB Leipzig mit Boykott. Den Aufstieg in die Bundesliga feierten die SCP-Fans ausgelassen. Nun könnten viele von ihnen dem Klub die Unterstützung versagen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Den Aufstieg in die Bundesliga feierten die SCP-Fans ausgelassen. Nun könnten viele von ihnen dem Klub die Unterstützung versagen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Nachdem der Wechsel von Manager Markus Krösche vom SC Paderborn zu RB Leipzig feststeht, wollen die Klubs auf verschiedenen Ebenen kooperieren. Die SCP-Fans laufen regelrecht Sturm dagegen.

Die "aktive Fanszene" des Bundesliga-Aufsteigers SC Paderborn droht wegen der angekündigten Kooperation mit dem neuen Ligakonkurrenten RB Leipzig mit einem Boykott. "Sollte die Zusammenarbeit mit RB Leipzig umgesetzt werden, wird die aktive Fanszene den Spielen des SC Paderborn 07 bis auf Weiteres fernbleiben. Unsere Vereinsliebe und die jahrzehntelange Unterstützung stirbt mit dem Tag einer RB Leipzig Kooperation", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung, die von sechs Organisationen unterstützt wird.

Deutliche Forderung der Fans

Am Dienstag war der Wechsel von Sport-Geschäftsführer Markus Krösche zu RB Leipzig bekannt geworden. Im Zuge des Transfers war eine Kooperation zwischen beiden Klubs geschlossen worden, mit dem Ziel, "sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen". Die Fans forderten die Paderborner Vereinsführung auf, von der Kooperation Abstand zu nehmen.

"Etwaige sportliche Vorteile werden durch den Verlust der Seele und Identität unseres bodenständigen Fußballvereins teuer erkauft. Wirtschaftliche Vorteile werden aufgrund eines deutschlandweiten Imageverlustes und einer einseitigen Abhängigkeit nicht nachhaltig zu realisieren sein", hieß es in der Erklärung: "Unser SCP stand immer für ein demokratisches und von den Mitgliedern geprägtes Vereinsleben. Mit einem Konstrukt, in dem diese Werte mit Füßen getreten werden, kann keine Partnerschaft eingegangen werden."


Zudem wurde auch die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins bei diesem Thema und die fehlende Einbindung der Fans und Mitglieder bemängelt. Die Kooperation gefährde "aus unserer Sicht den fairen Wettbewerb erheblich", schrieben die Fans.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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