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1.FC Nürnberg: Michael Oenning vor dem Rauswurf

1.FC Nürnberg  

Folgt Hecking auf Oenning?

15.08.2014, 09:58 Uhr | t-online.de

Michael Oenning ist beim 1 FC Nürnberg entlassen worden. (Foto: ddp) Trainer Michael Oenning droht beim 1. FC Nürnberg nach dem 0:3-Debakel beim 1. FC Köln der Rauswurf. Club-Präsident Franz Schäfer kündigte angesichts der "katastrophalen Lage" mit zwölf Punkten und Tabellenplatz 17 für heute eine Krisensitzung an und verweigerte dem Coach eine Job-Garantie. "Natürlich ist auch die Position des Trainers zu diskutieren. Die Lage ist katastrophal, zwölf Punkte sind auch für einen Neuling zu wenig", sagte Schäfer gegenüber LIGA total!.

Nach vier Pleiten in Serie und 0:12 Toren ist der Aufstiegs-Trainer wohl nicht mehr zu halten. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll Dieter Hecking den 44-Jährigen beerben.

Schäfer: "Größte Blamage"

Bei der heutigen Ursachenforschung sollen die Gründe für die sportliche Talfahrt gefunden werden. "Wir werden mit dem Trainer sprechen, wir werden mit der Mannschaftsführung sprechen, wir werden die Vorrunde analysieren. Aber bei zwölf Punkten gibt es nicht viel zu analysieren: Wir sind unter unserem Soll geblieben", sagte Schäfer. Besonders die Art und Weise der letzten Niederlage stößt dem Präsidenten auf: "Wir haben 0:3 in Köln verloren, bei einer Mannschaft, die in 16 Spielen sieben Tore gemacht hat. Das ist die größte Blamage."

"Einige Spieler sind nicht bundesliga-tauglich"

Schäfer sieht die Schuld für die sportliche Talfahrt vor allem bei den Spielern: "Von den Spielern musst du zehn bis zwölf abgeben, denn sie beweisen immer wieder, dass sie nicht bundesliga-tauglich sind." Oenning muss um seinen Job bangen, obwohl die Franken in der Vergangenheit mit Trainerwechseln keine guten Erfahrungen gemacht haben. "Der 1. FC Nürnberg hat eigentlich sehr oft Trainer gekillt in den letzten 20 Jahren – und es hat so gut wie nie etwas gebracht", sagte Schäfer.

Oenning weiß um Diskussionen

Oenning selbst weiß, dass es für ihn eng wird: "Wir haben jetzt vier Spiele nacheinander verloren, das kann man nicht wegdiskutieren." Auf seine Zukunft angesprochen, sagte er gegenüber LIGA total!: "Bisher hatte ich die volle Rückendeckung des Vereins und wir haben auch die gleiche Philosophie. Wir müssen abwarten, was da auf mich zukommt – ich bin da ja nicht der Entscheider.“

Kluge verlässt den Club

Leichter wird es für den FCN auf alle Fälle nicht. Mittelfeldspieler Peer Kluge zieht es in der Winterpause zum FC Schalke 04. Das bestätigte Schäfer nach dem Köln-Spiel: "Schalke will Peer und Peer will zu Schalke." Die Ablöse soll bei einer Million Euro liegen.

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