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Franck Ribéry angeblich in Sex-Skandal verwickelt

FC Bayern München  

Ribéry angeblich in Sex-Skandal verwickelt

20.04.2010, 07:31 Uhr | sid, t-online.de, sid, t-online.de

Die Vorbereitungen des FC Bayern München auf das wichtige Champions-League-Halbfinale gegen Lyon am Mittwoch werden empfindlich gestört. Frankreich-Star und Bayern-Ass Franck Ribéry soll in den Sex-Skandal verwickelt sein, der zurzeit die französische Nationalmannschaft erschüttert. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlerkreisen in Paris erfuhr, soll er sexuellen Kontakt zu einer minderjährigen Prostituierten eingestanden haben. "Das ist eine sichere Information aus der zuständigen Pariser Staatsanwaltschaft", sagte ein Agentursprecher der "Bild"-Zeitung. Auch der TV-Sender France 2 berichtet über den Vorfall und beruft sich auf Justizkreise.

Alter nicht gewusst

Allerdings habe der Bayern-Profi, der verheiratet ist und zwei Töchter hat, nicht gewusst, dass es sich um eine Minderjährige gehandelt habe. "Es liegt nun an Richter Andre Dandro zu entscheiden, ob er Ermittlungen einleitet", teilte der Informant AFP mit. In Frankreich stehen auf Sex mit einer Minderjährigen bis zu drei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 45.000 Euro.

Lyon stellt sich hinter Govou

Neben Franck Ribéry wurde nach Informationen aus Justizkreisen auch sein Mitspieler Sidney Govou von Bayern Münchens Champions-League-Gegner Olympique Lyon von den Ermittlern angehört. Govous Klub stellte sich in einer Erklärung hinter seinen Spieler, "dessen Name ungerechtfertigterweise mit dieser Affäre in Verbindung gebracht worden ist".

Anwältin: Escort-Service ist schuld

Die Ribéry-Anwältin Sophie Bottai äußerte dagegen, ihr Klient und andere Spieler würden in Kontakt zu einer Person stehen, die Beziehungen zum Chef eines Escort-Services unterhalte. "Nur wegen dieses Kontaktes sind sie verhört worden oder werden noch verhört", sagte Bottai in einer Erklärung.

Es laufen keine Ermittlungen

Bereits am Sonntag war bekannt geworden, dass Ribéry im Zusammenhang mit dem Sex-Skandal in der "Equipe Tricolore" vernommen worden war. "Er wurde als Zeuge befragt, und für uns ist diese Geschichte damit erledigt", sagte Bottai AFP und stellte fest: "Diese Angelegenheit betrifft nicht Franck Ribéry, seine Anhörung hat ausschließlich mit einem Bekannten zu tun. Gegen Ribéry seien nach der Befragung auch keinerlei Maßnahmen getroffen oder Ermittlungen eingeleitet worden.

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