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1. FC Köln: Erneut Tumulte bei Testspiel

Bundesliga - 1.FC Köln  

Erneut Tumulte bei Köln-Testspiel

27.07.2010, 08:53 Uhr | t-online.de, t-online.de

1. FC Köln: Erneut Tumulte bei Testspiel. Kevin McKenna flippte nach der Spuck-Attacke völlig aus. (Foto: imago)

Kevin McKenna flippte nach der Spuck-Attacke völlig aus. (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Auch beim zweiten Testspiel des 1. FC Köln während des Trainingslagers im österreichischen Villach kam es zu einer Rauferei. Nachdem es bereits gegen den saudi-arabischen Meister Al-Hilal zu Jagdszenen auf dem Feld kam, flogen nun bei der 1:2 (0:0)-Niederlage des Bundesligisten gegen den französischen Erstligisten RC Lens in der 31. Minute der FC-Abwehrspieler Kevin McKenna und sein Gegenspieler Ala-Eddine Yahia nach einer Rangelei vom Platz. Wie der "Express" berichtet, soll Yahia den Kölner nach einer Ecke ins Gesicht gespuckt haben, nachdem dieser ihn kurz zuvor übel gefoult hat.

Eine Revanche-Aktion, die beim Kanadier die Sicherungen durchbrennen ließ. Er ging anschließend mit gesenktem Kopf auf seinen Kontrahenten los, Mannschaftskollegen eilten beiden Spielern zur Hilfe, es kam zu einer Rudelbildung. Schiedsrichter Manfred Krassnitzer hatte keine andere Wahl und schickte McKenna nach dem Gerangel mit Gelb-Rot und Yahia mit Rot vom Platz.

Meier: "Das Schlimmste, was einem widerfahren kann"

Der FC-Verteidiger war nach dem Spiel außer sich. "Der hat mir mitten ins Gesicht gespuckt. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich bin so aufgewachsen, dass man sich mal prügelt, aber dass ich bespuckt werde, ist mir neu. Er hat sich nachher auch nicht bei mir entschuldigt", sagte McKenna dem "Express". Beistand erhielt der 30-Jährige vom Kölner Manager Michael Meier: "Eine Spuckattacke ist das Schlimmste, was dir als Spieler widerfahren kann. Etwas Demütigenderes gibt es im Fußball nicht. Deshalb müssen wir uns auch nicht über das Verhalten unseres Spielers unterhalten. Ich habe Verständnis für seine Reaktion."

Der Kölner Trainer Zvonimir Soldo ärgerte sich über den Platzverweis McKennas, Sanktionen muss der Abwehrmann allerdings nicht fürchten. "Zu Spucken ist das schlimmste was es gibt. Aber Kevin hat auch überreagiert. Er darf sich so nicht provozieren lassen", sagte der kroatische FC-Coach.

Das Spiel geriet angesichts der Tumulte auf dem Platz zur Nebensache. Youssef Mohamad brachte Köln vor rund 750 Zuschauern in der 62. Minute in Führung. Adil Hermach (64.) und Razak Boukari (72.) trafen für Lens. Bereits im letzten Freundschaftsspiel der Domstädter gegen den saudi-arabischen Meister Al-Hilal kam es zu einer wilden Keilerei auf dem Platz sowie zu unschönen Szenen unter den Fans abseits des Platzes.

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