" as="image">
Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Transfermarkt: Schalkes Geldkoffer ist mit 35 Millionen Euro prall gefüllt

FC Schalke 04  

Felix Magath kann nach Herzenslust zuschlagen

05.08.2010, 08:44 Uhr | t-online.de, t-online.de

Transfermarkt: Schalkes Geldkoffer ist mit 35 Millionen Euro prall gefüllt. Felix Magath kann auf Schalke noch 35 Millionen Euro in die Mannschaft investieren. (Foto: imago)

Felix Magath kann auf Schalke noch 35 Millionen Euro in die Mannschaft investieren. (Foto: imago)

Der Total-Umbruch beim FC Schalke 04 befindet sich in vollem Gange. 15 Spieler gingen, neun Akteure kamen. Dabei erwirtschafteten die Königsblauen auf dem Transfermarkt anders als in vergangenen Jahren stattliche Mehreinnahmen. Allein die Verkäufe von Rafinha und Heiko Westermann spülten rund 16 Millionen Euro in die Kasse. Lediglich sechs Millionen Euro sind in die Verstärkung des Kaders geflossen. Addiert man zu dem Transferüberschuss von zehn Millionen Euro noch das von Trainer Felix Magath durchgesetzte Investitionspaket in Höhe von 25 Millionen Euro, so ist der Schalker Geldkoffer mit rund 35 Millionen Euro so gut gefüllt wie lange nicht.

Positiv zu bewerten ist auch die Entwicklung der königsblauen Personalkosten, die trotz der Verpflichtung von Real Madrids Ikone Raul gesenkt wurden. Der Spanier soll zwar rund sechs Millionen Euro jährlich verdienen, doch im Gegenzug tauchen Topverdiener wie Kevin Kuranyi, Marcelo Bordon und Heiko Westermann nicht mehr auf der Gehaltsliste auf. Ergänzungsspieler wie Gerald Asamoah, Vicente Sanchez oder Mineiro sowie millionenschwere Missverständnisse wie Carlos Grossmüller und Ze Roberto II haben Schalke ebenfalls verlassen. Die Voraussetzungen, um auf dem Transfermarkt noch einmal im großen Stil zuschlagen zu können, sind also geschaffen.

Kommt Misimovic doch noch zum S04?

Konkret ist Magath noch auf der Suche nach einem linken Außenverteidiger, einem Spielmacher und einem zweiten Angreifer neben Raul. Auf letzterer Position wird weiterhin der Name Guillaume Hoarau gehandelt. Der 26-jährige Mittelstürmer von Paris St. Germain gilt als durchsetzungsstark und ideale Ergänzung zur Spielweise des spanischen Rekordtorschützen. Zwar hat Hoarau sein Interesse an einem Wechsel ins Ruhrgebiet geäußert, doch PSG verlangt mehr als die zehn Millionen Euro, die Schalke derzeit zu zahlen bereit ist.

In der Zentrale ist Wolfsburgs Spielmacher Zvjezdan Misimovic noch immer ein Thema. Zwar betonte VfL-Manager Dieter Hoeneß jüngst die Unverkäuflichkeit des 28-jährigen Bosniers, doch beim 1:2-Test in Neapel schmorte Misimovic 71 Minuten auf der Bank. Im Training stellt ihn Coach McClaren meist in die B-Elf und seinen Platz im neuen Mannschaftsrat verlor er an Neuzugang Arne Friedrich. Bei zwölf Millionen Euro sollen die Wolfsburger angeblich schwach werden. Ein weiterer Kandidat ist der Chilene Luis Jimenez, der im chilenischen Radio von einem Schalker Interesse sprach. Der 26-Jährige steht aktuell beim italienischen Drittligisten Ternana Calcio unter Vertrag und schnürte vorher für Inter Mailand und den FC Parma die Schuhe.

"Umbau hat jetzt erst richtig begonnen"

Auf der linken Außenverteidigerposition ist Schalke mit Christian Pander eigentlich bestens besetzt. Eigentlich. Denn der 26-Jährige, der seit wenigen Tagen wieder am Mannschaftstraining teilnimmt, ist äußerst verletzungsanfällig. Sein letztes Bundesliga-Spiel liegt 15 Monate zurück. Seitdem plagten ihn immer wieder Knieprobleme. Ein Ende seines Leidens schien lange Zeit nicht in Sicht. Nun brennt Pander zwar auf seinen ersten Einsatz unter Magath, doch wie lange das Knie diesmal hält, weiß niemand. Als Ersatz fungierten in der letzten Saison meist Lukas Schmitz oder Benedikt Höwedes. In der Vorbereitung testete Magath zudem Alexander Baumjohann. Der vom letztjährigen spanischen Zweitligisten Real Murcia verpflichtete Escudero muss seine Qualitäten erst unter Beweis stellen. Ob er eine echte Alternative für die Knappen sein kann, bleibt abzuwarten.

Will Schalke national und vor allem international konkurrenzfähig sein, kommen die Knappen um die Verpflichtung weiterer Neuzugänge nicht herum. Das weiß auch Magath: "Ich bin jeden Tag mit dem Umbau von Schalke 04 beschäftigt. Dieser Umbau hat jetzt erst richtig begonnen", sagte der 57-Jährige der "Sport Bild". An finanziellen Sorgen dürfte das Langzeitprojekt "Deutsche Meisterschaft" jedenfalls nicht scheitern. Der prall gefüllte Geldkoffer steht bereit.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal