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Klasnic von Werder-Mediziner falsch behandelt worden

SV Werder Bremen  

Klasnic ist falsch behandelt worden

23.08.2010, 12:17 Uhr | dpa, dpa

Klasnic von Werder-Mediziner falsch behandelt worden. Fingerzeig: Ivan Klasnic hofft, über eine Millionen Euro von Werder erstreiten zu können. (Foto: imago)

Fingerzeig: Ivan Klasnic hofft, über eine Millionen Euro von Werder erstreiten zu können. (Foto: imago)

Im Rechtsstreit zwischen Ivan Klasnic und den Ärzten seines Ex-Vereins Werder Bremen sehen die Richter Fehler bei der Behandlung des Profis. Zugleich wiesen sie aber darauf hin, dass es weiteren Aufklärungsbedarf gibt. Nach bisheriger Lage gehe die Zivilkammer von einem "mit zu verantwortenden Behandlungsfehler" aus, sagte der Vorsitzende Richter Uwe Boysen im Landgericht Bremen. Für das Urteil sei es aber entscheidend, ob es sich um "grobe Behandlungsfehler" handele.

Um dies zu klären, müssten noch zusätzliche medizinische Unterlagen aus früheren Jahren eingeholt werden, sagte Boysen. Zudem wolle die Kammer dem Experten Hermann Pavenstädt aus Münster schriftlich "ein paar ergänzende Fragen" stellen. Es sei noch nicht hinreichend geklärt, welche Konsequenzen sich ergeben hätten, wenn dem Verdacht einer Nierenerkrankung früher nachgegangen worden wäre, betonte die Kammer.

Nierenerkrankung nicht erkannt

Klasnic klagt gegen zwei Mediziner und zwei Reha-Einrichtungen des Bremer Bundesligisten, für den er bis 2008 gespielt hatte. Er wirft den Ärzten - darunter Werder-Teamarzt Götz Dimanski - vor, seine Nierenerkrankung nicht erkannt und falsch behandelt zu haben. Folge seien zwei Nierentransplantationen im Jahr 2007 gewesen. Die Werder-Ärzte bestreiten den Vorwurf.

Streitwert liegt bei 1,1 Millionen Euro

Der kroatische Nationalspieler, der mittlerweile für die Bolton Wanderers am Ball ist, verlangt Schmerzensgeld und Ersatz für entgangenen Gewinn. Es geht um einen Streitwert von 1,1 Millionen Euro. Im April 2009 hatte Klasnic einen Vergleichsvorschlag von mehr als 350.000 Euro abgelehnt. Das Verfahren wird zunächst schriftlich weitergeführt. Mit einer Entscheidung ist den Angaben zufolge nicht mehr in diesem Jahr zu rechnen.

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