Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

1.FC Köln: Zvonimir Soldo muss um seinen Job bangen

Bundesliga - 1.FC Köln  

Zvonimir Soldo muss um seinen Job bangen

24.06.2014, 12:20 Uhr | t-online.de, t-online.de

1.FC Köln: Zvonimir Soldo muss um seinen Job bangen. Erreicht Kölns Trainer Zvonimir Soldo sein Team noch? (Foto: imago)

Erreicht Kölns Trainer Zvonimir Soldo sein Team noch? (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Chaos in Köln: Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hat voreilig die Entlassung von Zvonimir Soldo beim 1. FC Köln vermeldet. Diese Nachricht aber kurz später wieder zurückgenommen. Fakt ist: Der Stuhl des kroatischen Trainers wackelt nach der 1:2-Pleite bei Hannover 96 bedenklich. Der glücklose Coach der Rheinländer zeigte sich nach der sechsten Saison-Niederlage seiner Elf und dem Sturz auf einen Abstiegsplatz kämpferisch. "Wenn man unten steht, ist man als Trainer in Frage gestellt, das ist ganz normal in so einer Situation. Ich gehe davon aus, am Dienstag im Pokal noch auf der Bank zu sitzen", sagte Soldo bei LIGA total!.

Dann trifft Köln in der zweiten Runde des DFB-Pokals zuhause auf den TSV 1860 München. In der Bundesliga wartet der Hamburger SV als nächster Gegner. Nur zwei Siege können Soldo wohl retten - wenn er denn in den beiden richtungsweisenden Spielen noch ran darf. "Ein Trainer braucht Ergebnisse. Ich weiß wie das Geschäft funktioniert", sagte der Coach.

Overath: "Werden uns Gedanken machen"

Auch auf Manager Michael Meier wächst der Druck. Die Kölner Fans forderten bei der Pleite in Hannover schon lautstark seinen Rausschmiss. "Heute ist es besser, mal zu schweigen", sagte ein völlig frustrierter Meier nach dem Match. Dafür meldete sich Wolfgang Overath zu Wort. "Es ist absolut enttäuschend, was die Mannschaft 80 Minuten lang abgeliefert hat. Das ist weder für mich noch für uns erklärbar. Wir werden uns Gedanken machen", sagte der FC-Präsident zum "Express".

Viele Baustellen beim FC

Im Umfeld des Geißbock-Klubs machen bereits Gerüchte um mögliche Soldo-Nachfolger die Runde. Angeblich sei Bruno Labbadia ein Kandidat, falls Soldo gehen muss. Doch auch ein neuer Trainer hätte es wohl schwer, die Mannschaft aus dem Tabellen-Keller zu führen. Im Kader gibt es zu viele Schwachstellen. Die Außenverteidiger haben nur bedingt Bundesliga-Format, im Mittelfeld fehlen sowohl dribbelstarke als auch kreative Spieler. Im Sturm ist der frühere Torjäger Milivoje Novakovic nur noch ein Schatten seiner selbst. Dazu ist das Klima im Team nach dem Ärger um Keeper Faryd Mondragon vergiftet. Die Generalkritik von Nationalspieler Lukas Podolski offenbarte, dass die Nerven blank liegen.

Miese Stimmung bei den Spielern

Dementsprechend war die Stimmung nach der dritten Niederlage in Serie unter den Spielern. "Alles Scheiße", sagte Torhüter Miro Varvodic, Mittelfeldspieler Adam Matuschyk sprach von einer "unglaublichen Leistung". Für den FC-Torschützen Martin Lanig war es "tödlich, wenn man gleich nach 20 Minuten mit 0:2 zurückliegt". Der frühere Stuttgarter nahm seine Teamkollegen in die Pflicht: "Jetzt ist die Mannschaft gefordert." Für Soldo könnte das bereits zu spät kommen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: