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Schalke 04: Magath nimmt Huntelaar in die Pflicht

Magath fordert mehr Tore von Huntelaar

18.11.2010, 10:54 Uhr | t-online.de, t-online.de

Schalke 04: Magath nimmt Huntelaar in die Pflicht. Ein Bild aus besseren Tagen: Klaas Jan Huntelaar (li.) und Felix Magath. (Foto: imago)

Ein Bild aus besseren Tagen: Klaas Jan Huntelaar (li.) und Felix Magath. (Foto: imago)

Schalke 04 steckt weiter tief in der Krise. Lichtblicke sind rar am königsblauen Himmel, es gibt nicht viel Positives zu berichten aus Gelsenkirchen in diesen Tagen. Viele der Neuzugänge haben sich nicht als Verstärkung erwiesen oder harmonisieren noch nicht mit der Mannschaft. Einer der wenigen, die von Anfang überzeugten, ist Klaas Jan Huntelaar. In 14 Spielen für seinen neuen Arbeitgeber traf der Niederländer schon achtmal, drei Tore bereitete er vor. Eine Bilanz, an der es nichts auszusetzen gibt. Dachte man. Denn genau ihn kritisierte jetzt Felix Magath: "Er trifft gut, aber er muss noch viel mehr treffen", sagte der Schalke-Trainer der "Bild".

Ein Satz, der verwundert. Denn gerade Huntelaar ist es, der die wackelnden Schalker oft am Leben hielt. Nicht auszudenken, wo Magath und sein Team ohne ihren Stürmerstar stehen würden. Und trotzdem legt der Coach sogar noch nach: "Ich habe ihm bereits gesagt, dass er auch mal einen Hunter-Doppelpack machen darf. Vielleicht sollte ich einen Dolmetscher hinzuziehen."

Magath glaubt an das Ende der Krise

Trotz der harschen Worte und der beängstigenden Tabellen-Situation glaub Magath weiter an die Wende zu Guten. Der Vizemeister trifft am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auf die krisengeschüttelten Bremer. Für Magath die Gelegenheit, endgültig den Kopf aus der Krisen-Schlinge zu ziehen: "Schlagen wir Bremen, hätten wir sieben Punkte aus drei Spielen geholt. Ja, das wäre der Durchbruch!" Punktet Schalke gegen Werder Bremen? Den Bundesliga-Spieltag tippen und 10.000 Euro gewinnen!

Fans bekommen Fett weg

Ein Sieg gegen Werder ist für die Fans, die immer ungeduldiger werden, Pflicht. In Wolfsburg machten sie erstmals ihrem Unmut gegenüber Magath Luft. Es hallten immer wieder laute "Magath raus!"-Rufe durchs weite Rund der Volkswagen-Arena. Das verärgerte Magath. "Während des Spiels helfen diese Sprechchöre der Mannschaft nicht", sagte der Trainer: "Sie sind enttäuscht, werden ungeduldig - das ist in Ordnung. Ihren Frust können sie aber nach Abpfiff rauslassen."

Der Alleinherrscher Magath legt sich also wieder einmal mit allen an und setzt sich somit erheblich unter Druck. Ein kluger Schachzug, um die Mannschaft aus der Schusslinie zu nehmen? Oder rutscht der Coach selbst immer weiter in die Krise? Das Spiel gegen Bremen wird es zeigen. Klar ist: Vor allem Huntelaar könnte mit seinen Toren dafür sorgen, dass Ruhe einkehrt bei Schalke 04.

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