Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Tönnies und Magath: Letzte Warnung an Schalker Versager

Tönnies: "Schalke spielt wie ein Zweitligist"

19.11.2010, 07:47 Uhr | t-online.de, t-online.de

Tönnies und Magath: Letzte Warnung an Schalker Versager. Krise auf Schalke: Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies kritisiert die Mannschaft. (Foto: imago)

Krise auf Schalke: Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies kritisiert die Mannschaft. (Foto: imago)

Vor dem Krisengipfel von Schalke 04 gegen Werder Bremen am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) meldet sich Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies zu Wort. "Ich mache mir ernsthaft Sorgen", sagte der mächtigste Mann Schalkes zu "Bild". Kein Wunder, denn die königsblaue Millionentruppe dümpelt auch vor dem 13. Spieltag auf Platz 16 herum. Es mangele an Konstanz, denn mal spiele die Mannschaft "wie ein Zweitligist, dann wie ein Champions-League-Team. Die Truppe kann`s doch und muss endlich begreifen, dass es ab sofort um alles geht. Wir müssen gegen Bremen den Bock umstoßen und die Wende schaffen!"

Ein Sieg gegen Werder ist also offiziell Pflicht. Und damit der Endspielcharakter auch jedem Spieler klar wird, hielt Magath gestern eine Kabinenansprache. "Ich höre mir die Ausreden nicht mehr an und erwarte von Anfang an eine konzentrierte Leistung. Das Potenzial ist da. Es gibt keinen Grund, es nicht über 90 Minuten abzurufen.".

Weichgespülte Durchhalteparolen

Den S04-Coach scheint sein gottgegebenes Selbstvertrauen trotz aller Kritik nicht zu verlassen. Magath sieht die Partie gegen Werder als gute Gelegenheit, endgültig den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. "Zwar rennen wir in der Tabelle den vier Niederlagen zum Saisonstart hinterher. Aber in den letzten Spielen war schon eine Entwicklung zu sehen. Die müssen wir jetzt stabilisieren." Punktet Schalke gegen Werder Bremen? Den Bundesliga-Spieltag tippen und 10.000 Euro gewinnen!

Magaths Ziel: Vertrauen der Fans zurückerobern

Bleibt für Magath zu hoffen, das es den Spielern gelingt, die geforderte Konstanz abzurufen. Denn der von Quälix initiierte radikale Umbruch bei Königsblau ist in den Augen der Fans längst gescheitert, was die "Wir ham die Schnauze voll"- und "Magath raus"-Rufe beim Spiel gegen Wolfsburg deutlich machten.

Huntelaar will "eine Serie starten"

Wenn Magath das Vertrauen der Fans zurückerobern will, muss ein Sieg her. Und wie das am besten gelingt, erklärte Stürmer Klaas Jan Huntelaar bei "Der Westen": "Wir müssen nach dem Sieg gegen St. Pauli und dem Unentschieden gegen Wolfsburg eine Serie starten." Ob das nur Durchhalteparolen von Schalkes erfolgreichstem Torjäger sind, bleibt abzuwarten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal