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Rangnick will im Sommer wieder als Trainer arbeiten

Bundesliga - TSG 1899 Hoffenheim  

Rangnick schließt Wechsel nach England nicht aus

27.06.2014, 13:00 Uhr | dpa, dpa

Rangnick will im Sommer wieder als Trainer arbeiten. Wechselt er in die Premier League? Hoffenheims Ex-Trainer Ralf Rangnick. (Foto: dpa)

Wechselt er in die Premier League? Hoffenheims Ex-Trainer Ralf Rangnick. (Foto: dpa) (Quelle: imago images)

Ex-Trainer Ralf Rangnick vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim will ab dem Sommer 2011 wieder als Coach arbeiten. "Ich gehe davon aus, nach einer Pause am 1. Juli wieder einzusteigen", sagte Rangnick im Interview der "Süddeutschen Zeitung". Einen Job in der englischen Premier League wollte der 52-Jährige dabei nicht ausschließen. Vor knapp zwei Wochen war er nach dem Wechsel von Hoffenheims Mittelfeldspieler Luiz Gustavo zum FC Bayern München überraschend zurückgetreten.

"Dass ich für England und den Fußball dort eine größere Affinität habe als wohl jeder andere deutsche Trainer, liegt an meiner Vita", betonte Rangnick. Er habe dort studiert und gelebt. "Vorstellbar wäre das sicher - zumal in 110 Jahren dort in der ersten Liga noch kein deutscher Trainer war."

Rangnick bestreitet diverse Medienspekulationen

Rangnick war nach einem Konflikt mit Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp bei 1899 ausgestiegen. Dass sein vorzeitiger Abschied dort vor seinem Vertragsende 2012 mit einem spekulativen Wechsel zum deutschen Ex-Meister VfL Wolfsburg zu tun gehabt haben könnte, schloss er aus. "Nein, absolut nicht", betonte Rangnick. Trotz Möglichkeiten, für andere Topklubs arbeiten zu können, wäre das für ihn "zu keinem Zeitpunkt" infrage gekommen.

Bei der Trennung von 1899 habe es keinen Gewinner gegeben, sagte er. Er habe auch nicht das Gefühl gehabt, dass man ihn loswerden wollte: "Mobbing schließe ich völlig aus."

Gustavo-Transfer war Grund für seinen Rücktritt

Die den Rücktritt bewirkende Reise von Hopp und Geschäftsführer Ernst Tanner hinter seinem Rücken nach München wegen des Transfers von Luiz Gustavo wäre "ein Auslöser" gewesen. Rückblickend sei es "vielleicht" einer der seltsamsten Trainer-Trennungen in der Bundesliga gewesen.

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