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Werder Bremen ist vorbereitet auf möglichen Abstieg

Werder-Spieler haben Klausel für die 2. Liga

24.06.2014, 12:24 Uhr | t-online, t-online.de

Werder Bremen ist vorbereitet auf möglichen Abstieg. Könnten auch in der 2. Bundesliga für Werder auflaufen: Tim Wiese (li.) und Per Mertesacker. (Foto: imago)

Könnten auch in der 2. Bundesliga für Werder auflaufen: Tim Wiese (li.) und Per Mertesacker. (Foto: imago)

Platz 14, nur vier Punkte vom Relegationsplatz entfernt und mit schon 35 Gegentoren eine der Schießbuden der Liga. Werder Bremen hat für seine Verhältnisse eine katastrophale Hinrunde gespielt. Die peinlichen Testspielergebnisse lassen für die Rückrunde wenig auf Verbesserung hoffen. Doch Manager Klaus Alloffs hat den Verein auf alle Eventualitäten vorbereitet. "Bei uns haben die Verträge aller Spieler auch in der 2. Liga Gültigkeit", sagte Allofs der "Bild".

Die prominent besetzte Werder-Elf könnte also im Falle eines Abstiegs unverändert gegen Mannschaften wie Rot-Weiß Oberhausen und den SC Paderborn 07 auflaufen. Realistisch ist dies aber nicht. Die Klausel in den Verträgen der Spitzenspieler wie Torsten Frings, Claudio Pizzarro, Tim Wiese und Per Mertesacker bringt Werder aber finanzielle Sicherheit. Denn bei einem Abstieg könnten die Bremer für ihre Top-Spieler zumindest eine Ablösesumme aufrufen.

Klausel ist keine Selbstverständlichkeit

Im harten Fußball-Geschäft ist dies jedoch nicht üblich. Viele Spielerverträge gelten nur für die erste Bundesliga oder die Stars lassen sich für den Fall eines Abstiegs einen ablösefreien Wechsel in ihren Kontrakt schreiben. Ob Mertesacker und Co. im Falle des Klassenerhalts an der Weser bleiben ist unsicher. Der internationale Wettbewerb liegt in weiter Ferne. Ihn zu erreichen ist im Werder-Etat jedoch eingeplant. "Wenn wir da nicht dauerhaft dabei sind, ist der Kader zu teuer", sagte Allofs. Insofern müssten die Stars auch bei einem glücklichen Ausgang der Saison gehen, damit Werder die hohen Millionengehälter einsparen kann.

Schwierige Rückrunde steht bevor

Derzeit gibt es bei den Grün-Weißen wenig Anlass zu Optimismus. Die peinlichen Pleiten im Trainingslager im türkischen Belek gegen Duisburg und Eskisehirspor waren laut der "Syker Kreiszeitung" ein "Schock für alle Werder-Fans". Nun geht es zum Auftakt der Rückserie gegen 1899 Hoffenheim. Eine Standortbestimmung. Und Alloffs verstärkt die Sorgen: "Es wird eine schwierige Saison, die Mannschaft ist im Wandel. Es ist möglich, dass es noch dauern kann, bis sie zu der Leistung findet, für die sie steht. Nach der schlechten Hinrunde können wir den Schalter nicht von heute auf morgen umlegen.“

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