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Bayern München: Bayerns Bankdrücker sind unzufrieden

Bundesliga - FC Bayern München  

Bayerns Bankdrücker sind unzufrieden

14.02.2011, 06:56 Uhr | t-online.de, t-online.de

Bayern München: Bayerns Bankdrücker sind unzufrieden. Miroslav Klose (li.) und Breno haben die Bayern-Bank satt. (Foto: imago)

Miroslav Klose (li.) und Breno haben die Bayern-Bank satt. (Foto: imago)

Beim FC Bayern München herrscht trotz des 4:0-Erfolgs gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht eitel Sonnenschein. Stürmer Miroslav Klose und Abwehrspieler Breno sind sauer auf Trainer Louis van Gaal. "Es ist keine einfache Situation für mich", sagte Klose dem "kicker". "Im Training habe ich gezeigt, dass ich mitspielen und der Mannschaft helfen kann". Sein Vertrag läuft im Sommer aus, der 32-Jährige denkt an Abschied: "Ich bin schon frustriert."

Breno stieß ins gleiche Horn: "Ich habe keine Lust mehr", sagte der Brasilianer der "tz". Der Verteidiger musste gegen den Gast aus dem Kraichgau erneut die kompletten 90 Minuten auf der Bank verbringen. Breno war deshalb nach dem Spiel sichtlich frustriert: "Ich habe keine Chancen zu spielen. So gefällt mir das nicht.“ (Van Gaals Probleme mit den Südamerikanern)

Klose will kämpfen

DFB-Stürmer Klose fordert vom niederländischen Coach mehr Einsatzzeiten: "Gerade in der letzten halben Stunde, wenn die Gegner müde werden", sieht Klose die Chance, sich bei Trainer Louis van Gaal zu empfehlen. Doch darauf habe er keinen Einfluss: "Die Entscheidung trifft der Trainer, ich muss damit umgehen können." Trotzdem will der Torschützenkönig der WM 2006 nicht aufgeben: "Ich werde weiter um einen Platz kämpfen."

Ein Sechser in der Abwehrzentrale

Tiefer sitzt der Stachel beim 21-Jährige Breno. Der Abwehrmann reihte sich nach dem Abpfiff auch nicht in den Feier-Reigen seiner Mitspieler ein, sondern verließ angefressen nur wenige Minuten nach Spielende das Stadion. Dabei stand Breno zum Rückrundenauftakt des FCB beim VfL Wolfsburg (1:1) noch in der ersten Elf. Zusammen mit dem ebenfalls 21-jährigen Holger Badstuber bildete er die Innenverteidigung des Rekordmeisters, spielte solide, ohne große Fehler. Doch nach dem Match bei den Wölfen nahm ihn van Gaal aus dem Team und setzte ihm mit Anatoli Timoschtschuk einen gelernten Mittelfeldspieler vor die Nase. Dabei sagt der Ukrainer selbst, dass er im Mittelfeld besser aufgehoben sei.

Häufig nur Ersatz

Bei Breno schwindet nun der Glaube, ob er es unter van Gaal noch zum Stammspieler schafft: "Ich will spielen, glaube aber, dass ich keine Chancen habe.“ In der Bundesliga kam der hochveranlagte Abwehrspieler erst auf neun Einsätze in dieser Spielzeit. Der im Sommer 2008 für knapp zwölf Millionen Euro verpflichtete Breno wartet weiterhin auf seinen Durchbruch in München.

Im Kader der Selecao

Immerhin: Während der Brasilianer van Gaals Ansicht nach scheinbar nicht gut genug für den Rekordmeister ist, hält sein Nationalcoach große Stücke auf ihn. Trainer Mano Menezes hatte Breno für das Freundschaftsspiel letzte Woche gegen Frankreich nominiert. "Das hat mich sehr glücklich gemacht", sagte Breno. "Die Tage im brasilianischen Nationalteam waren sehr schön." Im Alltag bei den Bayern hat er allerdings derzeit nichts zu lachen.

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