Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Schalke: Albert Streit tritt gegen Magath nach

Bundesliga - FC Schalke 04  

Albert Streit tritt gegen Magath nach

23.03.2011, 08:46 Uhr | t-online.de, t-online.de

Schalke: Albert Streit tritt gegen Magath nach. Albert Streit im Trikot der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04. (Foto: imago)

Albert Streit im Trikot der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04. (Foto: imago)

Albert Streit ist froh darüber, dass Felix Magath beim FC Schalke 04 Geschichte ist. "Dieser Mann hat meine Karriere kaputt gemacht", sagte der von Magath zur zweiten Mannschaft der Königsblauen abgeschobene Mittelfeldspieler der "Sport Bild". Streit gibt dem 57-Jährigen die Schuld an seinem sportlichen Niedergang: "Durch ihn bin ich in eine Schublade geraten, aus der ich nicht mehr rauskomme."

Schon kurz nach Magaths Amtsantritt bei den Knappen im Sommer 2009 suspendierte der Coach den Rechtsaußen. Magath und er, das habe nie funktioniert, so Streit: "Ich hoffe, dass ich diesen Menschen nie wieder sehe."

"Magath ist unterste Schublade"

Vor allem wirft Streit ihm Defizite in der Menschenführung vor: "Er ist unterste Schublade. Er hat mich wie Luft behandelt. Ich bin fast zwei Jahre zum Amateur-Training gefahren und hatte täglich Angst vor dem Rauswurf." Der Schalke-Coach habe ihn ständig gegängelt und ihn nicht wie die anderen Profis behandelt. So sollte Streit Rad fahren und laufen, obwohl der Klub-Arzt ihn krankgeschrieben hatte. Ein anderes Mal wurde er ohne ersichtlichen Grund zum Einzeltraining mit Pulsuhr verbannt.

Kein Mitleid mit dem Mittelfeldspieler

Doch Streits Vorwürfe an seinen Ex-Trainer gehen noch weiter, bis teilweise zum Abstrusen. "Alle Profis haben für die Heimspiele vier Eintrittskarten erhalten, ich nur eine", klagte er. Oder auch: "Jeder Spieler darf sich einen VW Touareg bestellen, ich nur einen Golf oder einen Polo." Sicher ist: Mitleid muss man mit Streit nicht haben, den er verdient auf Schalke geschätzte 2,5 Millionen Euro im Jahr.

Magath versus Streit

Magath hatte dem mittlerweile 30-Jährigen von Anfang an fehlende Einstellung vorgeworfen. "Ich verlange von Spielern meiner Mannschaft, dass sie stetig an sich arbeiten und an ihre Grenzen gehen. Diesen Eindruck habe ich bei Albert Streit nicht", sagte der Trainer damals. Streit hatte wiederum Öl ins Feuer gegossen, als er andeutete, seinen Vertrag auf Schalke notfalls aussitzen zu wollen: "Ich habe hier den besten Vertrag meines Lebens unterschrieben und bekomme noch drei Jahre gutes Geld."

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUniceftchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal