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VfL Wolfsburg: Diego droht eine lange Sperre

Bundesliga - VfL Wolfsburg  

Diego droht eine lange Sperre

13.06.2014, 14:03 Uhr | t-online.de

VfL Wolfsburg: Diego droht eine lange Sperre. Zwischen Diego (li.) und Frankfurts Patrick Ochs ging es während der gesamten 90 Minuten hart zur Sache. (Foto: imago)

Zwischen Diego (li.) und Frankfurts Patrick Ochs ging es während der gesamten 90 Minuten hart zur Sache. (Foto: imago)

Wirbel um Wölfe-Spielmacher Diego. Der Brasilianer rastete beim 1:1 zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt zum wiederholten Male in dieser Bundesliga-Saison aus und ließ sich zu einer Tätlichkeit gegenüber Patrick Ochs hinreißen. "Diego ist eine kleine Drecksau. Er tritt mir von hinten in die Fersen", beschwerte sich Frankfurts Rechtsverteidiger nach dem Spiel. "Das hat ja jeder im Fernsehen gesehen.“

Der 26-Jährige trat Ochs in der 81. Minute von hinten in die Hacken, obwohl der Ball überhaupt nicht im Spiel war. Eine glasklare Rote Karte, doch Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hatte die fiese Attacke von Diego nicht mitbekommen. Nur fünf Minuten später stand Wolfsburgs Zehner erneut im Mittelpunkt, als er die Vorlage zum Ausgleich des VfL durch Mario Mandzukic leistete.

Magath: "Das war nicht in Ordnung"

Wölfe-Trainer Felix Magath zog mit seinem Team dank des späten Punktgewinns an St. Pauli vorbei auf den Relegationsrang 16. Dem Schalker Ex-Coach war bewusst, dass seine Elf Glück hatte, dass Diego zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch auf dem Platz stand. "Wenn das Absicht von ihm war, war das nicht in Ordnung“, sagte der 57-Jährige nach dem Match.

Ermittelt nun der DFB?

Die Aktion könnte für Diego nun noch ein Nachspiel haben. Der brasilianische Heißsporn war in dieser Saison schon mehrmals mit Tätlichkeiten auffällig geworden, ohne dafür belangt worden zu sein. Referee Kinhöfer hatte die Szene nicht gesehen, deshalb könnte der DFB nun ermitteln. Da die Fernsehbilder die Tätlichkeit des Wolfsburger Spielmachers klar belegen, droht Diego eine lange Sperre im Saisonendspurt. Ein nachträgliche Verurteilung seines Zehners wäre für Magath ein harter Schlag im Kampf um den Klassenerhalt. Im nächsten Spiel bei seinem Ex-Klub Schalke muss der Wölfe-Coach bereits auf die gesperrten Arne Friedrich und Mario Mandzukic verzichten.

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