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Eintracht Frankfurt: Geheimtreffen ohne Daum

Geheimtreffen ohne Daum in Frankfurt

24.06.2014, 14:10 Uhr | t-online.de

Eintracht Frankfurt: Geheimtreffen ohne Daum.

Blickt auf eine schwache Bilanz mit Frankfurt: Christoph Daum. (Foto: imago)

Warnschüsse der Polizei, 20 Festnahmen und eine Polizeieskorte für die Spieler - in Frankfurt tobte nach der desolaten 3:0-Pleite gegen Mainz bereits der Mob. Die Eintracht blickt in den Abgrund. Jetzt brodelt es offenbar auch innerhalb der Mannschaft.

"Wir müssen sprechen in dieser Woche, ohne Christoph Daum und intern. Da wird noch was passieren, und da muss noch was passieren", fordert Profi Marco Russ. Richtig gehört: "ohne Daum". Hat sich der Daum-Effekt bereits ins Negative verkehrt?

Daum senkt Erwartungen

Die Bilanz des Trainers ist kläglich: kein Sieg und nur drei Punkte in fünf Partien. Mit nur sechs Toren und acht Punkten stellt Frankfurt das schwächste Team 2011. Am 33. Spieltag trifft die Eintracht auf Daums ehemaligen Verein Köln.

Die Aussichten vor dem Abstiegsduell sind düster. In den langzeitverletzten Chris, Tzavellas und Franz fehlen wichtige Spieler. Ricardo Clark (Muskelfaserriss) und Sebastian Rode (Rote Karte) kamen am Wochenende hinzu. Der Rest der Mannschaft scheint neben sich zu stehen.

Entsprechend senkt Daum die Erwartungen. "Das Erreichen des Relegationsplatzes ist jetzt unser großes Ziel", sagt der ehemalige Köln-Trainer.

Bruchhagen schließt Rücktritt aus

Vor den Randalierern in den eigenen Fanreihen wollen sich die Hessen indes nicht beugen. Daum lässt wie gewohnt auf dem Gelände hinter der Commerzbank-Arena trainieren. "Es stehen zwei Einheiten an, danach werden wir überlegen, ob wir noch ein Kurz-Trainingslager beziehen", sagte Frankfurts Vorstandboss Heribert Bruchhagen.

Der Eintracht-Boss schloss zudem einen vorzeitigen Rücktritt kategorisch aus. "Quatsch! Im Gegenteil, ich bin ja mitverantwortlich - vielleicht der Hauptverantwortliche. Wir müssen weiterarbeiten, können jetzt nicht paralysiert herumsitzen", sagte Bruchhagen, dessen Vertrag bis Juni 2012 aber offenbar nur für die 1. Liga gilt, der "Bild"-Zeitung.

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