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Kölner Hooligans greifen Gladbacher Fans an - Krawalle auf Autobahn-Raststätte

Krawalle auf Autobahn-Raststätte

06.03.2012, 09:21 Uhr | dapd

Kölner Hooligans greifen Gladbacher Fans an - Krawalle auf Autobahn-Raststätte. Kölner Fans sorgen schon im Stadion des TSG Hoffenheim für Zündstoff. (Quelle: imago images)

Kölner Fans sorgen schon im Stadion des TSG Hoffenheim für Zündstoff. (Quelle: imago images)

Hooligans des 1. FC Köln haben sich wieder einmal daneben benommen und den Klub erneut in die Negativschlagzeilen gebracht. Auf einer Autobahn-Raststätte in Siegburg griffen sie einen Fanbus des rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach an. Der Vorfall ereignete sich nach den Auswärtsspielen der Klubs in Hoffenheim und Nürnberg.

Die Polizei Köln ermittelt demnach wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Nötigung und Gefährdung im Straßenverkehr, wie Polizeisprecher Lutz Flassnöcke bestätigte. Kurzfristig wurden neun Personen in Gewahrsam aufgenommen. Die Polizei hat zu dem Vorfall eine Ermittlungskommission eingesetzt. "Wir nehmen die Sache ernst. Das hat schon eine gewisse Dimension", sagte Flassnöcker. Der 1. FC Köln distanzierte sich unterdessen vom Verhalten der Fans und entschuldigte sich offiziell bei der Borussia.

Attacke mit Latten und Steinen

Bereits auf der A3 habe die Auseinandersetzung begonnen. Demnach hatten die Kölner Fans, die die Polizei der Hooliganszene zuordnet, mit mehreren Fahrzeugen versucht, den Gladbacher Bus auszubremsen. Als dieser dann die Raststätte Siegburg-Ost aufgesucht hatte, sei das Gefährt von vermummten Kölner Krawallmachern mit Latten und Steinen attackiert worden. Es habe erheblichen Sachschaden gegeben. Daraufhin trat der Busfahrer die Flucht in Richtung Köln.

"Wir als 1. FC Köln distanzieren uns deutlich von diesen Vorfällen und haben uns offiziell bei Borussia Mönchengladbach entschuldigt. Das ist eine Form von Auseinandersetzung, die wir in keiner Weise tolerieren können. Wir werden als Klub im Rahmen unserer Möglichkeiten entsprechend gegen diese Personen vorgehen, sofern sich der Tatverdacht erhärtet", sagte der FC-Fanbeauftragte Rainer Mendel. Dabei gehe es um bundesweite Stadionverbote und mögliche Ausschlussverfahren, sofern es sich um Klubmitglieder handelt.

Vorkommnisse kein Einzelfall

Bereits vor dem Spiel in Hoffenheim hatte es Festnahmen von Kölner Fans gegeben. Während der 90 Minuten musste die Begegnung dann nach dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Kölner Block kurzfristig unterbrochen werden.

Diese jüngsten Vorkommnisse waren indes kein Einzelfall in der Fanszene der Rheinländer. Erst im August vergangenen Jahres hatten drei Kölner Fans beim Auswärtsspiel bei Schalke 04 (1:5) mit Kot- und Urin-Bechern geworfen.

Und auch bei der Rivalität mit den Gladbachern war es immer wieder zu Auseinandersetzungen gekommen. Insbesondere der Fahnenklau im März 2008 hatte für große Reibereien gesorgt. Damals hatten Kölner Fans eine große Fahne im Stadion des Erzrivalen entwendet und schließlich beim Heimspiel gegen die Borussia zerrissen.

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