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FC Bayern München: Uli Hoeneß warnt Borussia Dortmund

"Ich kann mit so einem Käse nichts anfangen"

03.12.2012, 09:54 Uhr | t-online.de

FC Bayern München: Uli Hoeneß warnt Borussia Dortmund. Uli Hoeneß sehnt sich nach einem Sieg gegen den BVB. (Quelle: dpa)

Uli Hoeneß sehnt sich nach einem Sieg gegen den BVB. (Quelle: dpa)

Das Duell der Giganten zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund verlief dieses Mal ungewohnt friedlich: Keine Gelbe Karte, ein Tor auf jeder Seite und gegenseitige Sympathiebekundungen und Lobpreisungen nach Abpfiff. Irgendwie hatten sich am Samstagabend alle lieb in Fröttmaning. Alle? Nicht ganz. Denn es gibt ja auch noch Uli Hoeneß. Der Bayern-Präsident teilte mal wieder aus und stellte unmissverständlich klar, wer die Nummer eins in Deutschland ist: "Wir werden sie in den nächsten Jahren wieder zur Weißglut bringen", sagte er im ZDF in Richtung des BVB.

Hoppla. Der Rekordmeister hat elf Punkte Vorsprung auf Dortmund, in dieser Saison erst ein Spiel verloren und die Konkurrenz scheint schon zu resignieren: "Bayern ist in dieser Saison eine Klasse für sich, die sind nicht zu stoppen", sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und gratulierte dem FC Bayern damit indirekt schon vorzeitig zur Meisterschaft. Dennoch ist Hoeneß nicht zufrieden.

Die Statistik tut weh

Denn: Die Bayern konnten den BVB schon wieder nicht besiegen. Seit fünf Bundesliga-Partien warten die Münchner auf einen Sieg gegen den schwarz-gelben Konkurrenten, vier Spiele wurden sogar verloren. Dazu kommt die heftige 2:5-Schlappe im DFB-Pokalfinale. Dieser Stachel sitzt tief bei Hoeneß. Auf die Frage eines Reporters, ob das Remis denn wenigstens ein wenig "zur partiellen Trauma-Bewältigung" beitragen könne, antwortete er gereizt: "Ich kann mit so einem Käse nichts anfangen. Das müssen wir dann beim Psychiater machen."

Beim BVB hörte sich das erstaunlicher Weise ganz anders an. Der Titel ist so gut wie weg, trotzdem scheinen die Borussen ihre innere Ruhe gefunden zu haben - die Erfolgsserie gegen den Rekordmeister wohl immer im Hinterkopf. "Wir sind nach der Schlussphase sehr zufrieden mit dem Unentschieden", sagte Trainer Jürgen Klopp.

Spieler sind angefressen

Obwohl sich an der Tabellensituation nichts änderte und die Bayern mit dem Ergebnis eigentlich besser leben können als der BVB, wirkten auch die Bayern-Spieler angeknockt. "Sicherlich war es ein wichtiges Tor, aber ich hätte es lieber gegen einen Sieg eingetauscht", sagte etwa Toni Kroos. Und auch Thomas Müller war anzumerken, wie sehr in die negative Statistik gegen Dortmund beschäftigt: "Wir hätten gerne gewonnen, um mal zu zeigen, dass wir gegen Dortmund auch gewinnen können", sagte er.

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