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FC Bayern München lehnt Kompromissvorschlag der Fans ab

FC Bayern lehnt Kompromissvorschlag der Fans ab

04.12.2012, 11:46 Uhr | t-online.de

FC Bayern München lehnt Kompromissvorschlag der Fans ab. Auf Uli Hoeneß warten spannende Gespräche mit den Bayern-Fans. (Quelle: imago/ Sven Simon)

Auf Uli Hoeneß warten spannende Gespräche mit den Bayern-Fans. (Quelle: imago/ Sven Simon)

Es dürfte noch ein weiter Weg sein, bis der FC Bayern München und seine Fans in der Südkurve wieder an einem Strang ziehen. Der nächste Ärger dürfte vorprogrammiert sein. Nach dem Boykott in der Champions League gegen den OSC Lille unterbreiteten die Anhänger der Klubführung für das Spiel gegen Baryssau (Mittwoch, ab 20.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) einen Kompromiss. Doch der FC Bayern lehnte postwendend ab. Immerhin wurde inzwischen ein Treffen der Vereinsführung mit Fan-Vertretern terminiert.

Beim letzten Heimspiel in der Königsklasse blieben zahlreiche Fans von ihren Plätzen in der Südkurve fern - dazu war ein Spruchband zu sehen: "Klatschpappen kann man kaufen - Stimmung nicht". Es war ein trauriger Anblick und eine irritierende Stille in der Allianz Arena.

Zu viele Fans im Block

Hintergrund des Protestes waren verschärften Einlasskontrollen. In den Blöcken 112 und 113, dort wo die stimmgewaltigsten Anhänger stehen, waren früher laut Uli Hoeneß "bis zu 500 Leute zusätzlich“. Seit dieser Saison wurden die Einlasskontrollen verschärft.

Jetzt muss jeder Ticketbesitzer auf seinen tatsächlichen Platz. Während es in der Bundesliga hinter den Toren Stehplätze gibt, muss die Arena zu den CL-Spielen in ein reines Sitzplatz-Stadion umgebaut werden. Anstatt 71.000 Fans beträgt das Fassungsvermögen dann nur noch 68.000. Somit sind also noch weniger stimmgewaltige Fans im Block.

Boykott-Verzicht gegen Baryssau

Auf einen neuerlichen Fan-Boykott wie gegen Lille wollen die Südkurven-Fans verzichten. Das kündigten sie auf der Homepage des Fanklubs "Club Nr. 12" an. Stattdessen schlagen sie einen Kompromiss vor.

Dem zufolge sollen kurz nach dem Anpfiff Einlasskarten an interessierte Fans vergeben werden. Mit diesen können sie jene Plätze besetzen, die durch ferngebliebene Dauerkartenbesitzer leer geblieben sind. 200 der Jahreskarteninhaber seien gegen Lille nicht erschienen, für den Mittwoch gehen die Anhänger davon aus, so die Stellungnahme, "dass die Zahl der fehlenden Fans beim Spiel gegen Baryssau tendenziell noch höher ausfallen wird". Für verspätet eintreffende Dauerkartenbesitzer sollen noch Rest-Einlasstickets zurückgehalten werden.

Stellungnahme der Fans

In dem Kompromissvorschlag heißt es weiter wörtlich: "Somit wäre einige Minuten nach Spielbeginn der Normalzustand in der Südkurve wieder hergestellt, und einer lautstarken Unterstützung durch die Südkurve würde nichts im Wege stehen. Da bei dieser Regelung sichergestellt ist, dass die Anzahl der Fans im Block auf keinen Fall die Anzahl der Sitzschalen überschreitet, rechnen wir fest mit einer Zustimmung durch den FC Bayern. Eine langfristige Lösung der Problematik kann dann hoffentlich auf dem in der nächsten Woche folgenden Gespräch mit der Vereinsführung gefunden werden."

Man darf gespannt sein, wie harmonisch dieses Treffen zwischen den Fans und den Klub-Verantwortlichen mit Präsident Hoeneß an der Spitze ablaufen wird, das für Freitag, den 14. Dezember vorgesehen ist. "Am Nachmittag des Gladbach-Spiels", bestätigt Mediendirektor Markus Hörwick gegenüber "tz-online.de". Denn der FC Bayern lehnte den Kompromissvorschlag für das Spiel gegen Baryssau postwendend ab, ohne einen innovativen Gegenvorschlag zu präsentieren und schiebt alles die behördlichen Bestimmungen.

Bayern bleibt eisern

"Es kann keine Kompromisslösung geben", zitiert „tz-online“ Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick, "weil die Behörden nur eine bestimmte Zahl von Fans in den Blöcken erlauben." Wenn jemand eine Dauerkarte besitzt, gilt er laut Hörwicks Angaben statistisch als anwesend. Ein "Weiterverteilung" sei nicht möglich. "Das ist eine eindeutige Geschichte."

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