Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga > FC Bayern München >

Pep Guardiola ist der Ritterschlag für den FC Bayern

Guardiola-Deal ist der Ritterschlag für den FC Bayern und die Bundesliga

17.01.2013, 10:30 Uhr | t-online.de

Pep Guardiola ist der Ritterschlag für den FC Bayern. Pep Guardiola hat mit dem FC Barcelona in vier Jahren 14 Titel gewonnen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Pep Guardiola hat mit dem FC Barcelona in vier Jahren 14 Titel gewonnen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Ein Kommentar von Thomas Tamberg

Kaum zu glauben, aber wahr. Pep Guardiola, der derzeit begehrteste Trainer der Welt, übernimmt im Sommer die Nachfolge von Jupp Heynckes. Es ist der größte Trainer-Coup in der Geschichte des FC Bayern München und in der Geschichte der Bundesliga überhaupt. Damit hat der deutsche Rekordmeister eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er international nicht nur mit den ganz großen Klubs mithalten kann, sondern sogar in der Lage ist, sie zu übertrumpfen.

Etliche Großklubs Europas buhlten um die Gunst des 41-Jährigen Spaniers. Der FC Chelsea soll ihm sogar 66 Millionen Euro Gehalt für einen Dreijahresvertrag geboten haben. Dennoch entschied sich Guardiola für die Münchner. Er zog Verlässlichkeit, Konstanz, gefestigte Strukturen und fachliches Know-How den Millionenschecks der launischen Scheich-Klubs aus Manchester, Paris und Co. vor.

Im Konzert der Großen eine Macht

Wenige Monate nach dem 40-Millionen-Mann Javi Martinez holt der FC Bayern den nächste Kracher aus dem Land des Welt- und Europameisters. Auch wenn der letzte Triumph in der Champions League bereits elf Jahre zurückliegt: Mit der Personalie Guardiola dokumentiert der Klub endgültig, dass er nicht nur im Konzert der Weltklubs mitspielen kann, sondern neben dem FC Barcelona mittlerweile die erste Geige spielt und selbst den englischen Klubs den Rang abgelaufen hat.

Ganz nebenbei profitiert auch die gesamte Bundesliga von der Guardiola-Verpflichtung. Es ist endgültig der Ritterschlag für eine grundsolide Führungspolitik. Gesunde Vereine, gesunde Fanstrukturen, top Infrastruktur: Jahr für Jahr hat sich die Bundesliga weiterentwickelt, während in England, Frankreich oder Italien das gesunde Augenmaß verloren ging. Es war ein langer und mühsamer Weg. Doch er hat sich gelohnt. Und mit Guardiola wird die internationale Wertschätzung der Bundesliga nochmals deutlich zunehmen. Davon werden alle Klubs profitieren.

Bundesliga ist wieder eine Hausnummer

Natürlich auch Borussia Dortmund. Dort ist Jürgen Klopp Trainer und gilt als der Vater des Erfolges, als der Trainer in der Bundesliga schlechthin. Lange Zeit haben sie in München der Fehlentscheidung hinterher getrauert, dass sie 2008 nicht ihm, sondern Jürgen Klinsmann den Vorzug gegeben hatten. Mit Guardiola haben die Bayern ihr Klopp-Trauma hinter sich gelassen und den Dortmundern auf der Trainerposition auf einen Schlag den Rang abgelaufen. Neben dem 41-jährigen Weltmann aus Barcelona verliert der vier Jahre ältere Ex-Mainzer plötzlich die Aura des allwissenden, jugendlichen, unschlagbaren Kult-Trainers.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die neuesten Technik-Trends: Mieten ist das neue Kaufen
OTTO NOW entdecken
Anzeige
Sichern Sie sich 40% Rabatt auf den nächsten Möbeleinkauf
bei der Jubiläumsaktion auf XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal