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Uli Hoeneß dämpft Euphorie: "Die Höhenluft ist unser größter Gegner"

Hoeneß warnt: "Die Höhenluft ist unser größter Gegner"

26.07.2013, 14:10 Uhr | t-online.de, dpa

Uli Hoeneß dämpft Euphorie: "Die Höhenluft ist unser größter Gegner". Uli Hoeneß sieht den FC Bayern für die Zukunft gut gewappnet. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Uli Hoeneß sieht den FC Bayern für die Zukunft gut gewappnet. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Präsident Uli Hoeneß hat den FC Bayern München vor möglichem Übermut gewarnt. "Wenn man ganz oben ist, kommt die Höhenluft. Von der dürfen wir nicht zu viel einatmen. Die Höhenluft ist unser größter Gegner", sagte er gegenüber der "Bild"-Zeitung. Hoeneß betonte aber auch, dass beim Rekordmeister durch die neuen Spieler und den neuen Trainer Josep Guardiola ein unglaublich hoher Konkurrenzkampf herrsche, "der es niemandem erlaubt, sich zurückzulehnen. Wer sich ausruht, verliert". Er habe allerdings keine Angst, dass es so weit komme.

Der Präsident des Triple-Gewinners der vergangenen Saison rechnet zudem mit einer spannenden kommenden Spielzeit. "Die Liga wird nicht so einseitig, wie viele befürchten", sagte Hoeneß. Bayerns größter Rivale wird aus seiner Sicht Borussia Dortmund sein.

"Understatement bis zum geht nicht mehr"

Der BVB werde jedoch "auf Understatement machen bis zum geht nicht mehr. Und genau in der Rolle fühlen sie sich sehr wohl", so der 61-Jährige vor dem Duell an diesem Samstag um den Supercup (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen das Team von Trainer Jürgen Klopp.

"Der kommende Samstag ist nicht so wichtig. Der wichtigste Samstag war in Wembley", sagte Hoeneß rückblickend auf den Triumph in der Champions League im historischen deutschen Finale.

Superstars droht Tribüne

Bislang ist die Saisonvorbereitung der Bayern reibungslos verlaufen. Alle Testspiele wurden souverän gewonnen, zuletzt feierten die Münchner zwei Kantersiege beim TELEKOM CUP, und auch mit Guardiolas Ex-Klub, dem FC Barcelona, hatte der Rekordmeister keine Probleme.

Die Ruhe im Kader ist aktuell auch dem späten Einsteigen von Nationalspielern wie Luiz Gustavo, Dante oder Javi Martinez, die allesamt am Confed Cup teilnahmen, sowie den Verletzungen von Mario Götze und Bastian Schweinsteiger geschuldet. Wenn aber zum Bundesliga-Start in zwei Wochen alle Mann an Bord sind, wird sich zwangsläufig auch der eine oder andere Superstar auf der Bank oder gar auf der Tribüne wiederfinden. Dann wird sich zeigen, ob die große Auswahl an Weltklasse-Akteuren Fluch oder Segen für den weiteren Saisonverlauf bedeutet.

"Eingespielt sein ist eine Macht"

"Es ist sicherlich so, dass man bei einem Kader, der qualtitativ so gut besetzt ist wie unserer, darauf achten muss, dass alle zum Einsatz kommen", macht auch Hoeneß sich Gedanken über den mit 28 Profis ausgestatteten Kader. Das werde die große Kunst sein, "diese große Anzahl von Superspielern bei Laune zu halten".

Der Präsident sprach sich zuletzt aber gleichzeitig gegen eine ständige Rotation aus: "Eingespielt sein ist auch eine Macht. Ich bin der Meinung, dass sieben oder acht Spieler regelmäßig spielen werden. Jedes Mal fünf oder sechs Spieler auszutauschen, mache keinen Sinn.

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