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FC Bayern München unter Pep Guardiola: Alles wird noch spektakulärer

Bundesliga  

Unter Guardiola bietet auch die Bayern-Abwehr Spektakel

10.08.2013, 12:31 Uhr | t-online.de

FC Bayern München unter Pep Guardiola: Alles wird noch spektakulärer. Pep Guardiola zeigt an der Seitenlinie einen leidenschaftlichen Auftritt. (Quelle: dpa)

Pep Guardiola zeigt an der Seitenlinie einen leidenschaftlichen Auftritt. (Quelle: dpa)

Pep Guardiola hielt es kaum auf der Bank. Ob es an dem phasenweise spektakulären Kombinationsspiel von Franck Ribéry, Arjen Robben und Co. lag oder an den Defensiv-Wacklern von Dante und seinen Nebenleuten, bleibt allerdings sein Geheimnis. Wahrscheinlich dürfte beides den neuen Trainer des FC Bayern vom Sitz gerissen haben. Am Ende glückte das Bundesliga-Debüt des Spaniers. Der Triple-Sieger siegte zum Saisonauftakt gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:1 (2:1).

"Wir sind sehr zufrieden über unseren Sieg", sagte Guardiola direkt nach dem Spiel am ARD-Mikrophon und erzählte, dass ihm Co-Trainer Hermann Gerland darüber informiert hatte, dass Gladbach eine Art Angstgegner für den FCB sei. "In den nächsten zwei, drei Spielen brauchen wir Ergebnisse, um Vertrauen zu bekommen."

Auch der Gegner darf hoffen

Das Spiel gegen Gladbach könnte durchaus eine Blaupause für die weiteren Auftritte des FC Bayern gewesen sein. Denn während der Rekordmeister im Angriff stets brandgefährlich war, erlaubt Guardiolas etwas offensivere Ausrichtung dem Gegner durchaus Kontermöglichkeiten. Eine davon schloss ausgerechnet Dante ins eigene Tor ab.

So gesehen könnten die Bayern-Spiele in dieser Saison wahre Spektakel mit Torchancen auf beiden Seiten werden. Der Unterhaltungswert war jedenfalls in der ersten Partie der 51. Bundesliga-Saison hoch. "So viele Chancen haben wir uns in München noch nie erspielt", sagte Gladbachs Abwehrspieler Martin Stranzl. "Du musst es wagen, nach vorne zu spielen, sonst hast du gegen das Pressing keine Chance", gab Fohlen-Coach Lucien Favre die Marschroute für die Trainer der kommenden Bayern-Gegner vor.

Sammer baut vor

Die Bayern scheinen zu ahnen, dass die Gegner ähnlich wie Gladbach besonders motiviert sein werden, Star-Trainer Guardiola ein Schnippchen zu schlagen. Daher baute Matthias Sammer bereits vor. "Er ist kein Zauberer, er arbeitet hart, er spricht extrem mit den Spielern in einem extrem guten verständlichen Deutsch", sagte der Sport-Vorstand bei Sky.   

Sammer erinnerte an das erste Jahr unter Jupp Heynckes, als der spätere Triple-Trainer keinen einzigen Pokal nach München holen konnte. "Er hat auch eine gewisse Zeit gebraucht. Jetzt sagt man: Pep Guardiola kommt hierher und bekommt keine Zeit. Das verstehe ich nicht. Wir haben einen Trainer, der mit den Spielern, mit der Taktik, mit der Führung auch ein bisschen Zeit braucht. Er kann letztendlich nichts dafür, dass er in Barcelona alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt, dass es einen Riesenhype gibt."

Ribéry lobt den Coach

Einer der Besten am Abend war wieder einmal Franck Ribéry. Auch der Franzose mahnte zu Geduld. "Er ist komplett anders als Jupp Heynckes. Er ist ein guter Trainer, der mit viel Energie hier her gekommen ist." Dennoch war Ribéry zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft und hat sogar schon "ein bisschen Tiki-Taka" gesehen.

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