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Rummenigge: Pep kann sich gleich an den Druck gewöhnen

Bundesliga  

Typisch Bayern! Druck nehmen und unter Druck setzen

10.08.2013, 12:17 Uhr | t-online.de

Rummenigge: Pep kann sich gleich an den Druck gewöhnen. Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge ist mit dem Saisonstart zufrieden, sieht aber noch Steigerungspotential. (Quelle: imago images/Lackovic)

Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge ist mit dem Saisonstart zufrieden, sieht aber noch Steigerungspotential. (Quelle: Lackovic/imago images)

Der Start in die 51. Bundesliga-Saison ist geglückt. Trotz einiger Unsicherheiten in der Defensive ist nach dem 3:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach Coach Pep Guardiola mit der Leistung seines FC Bayern zufrieden. Dennoch war die enorme Erwartungshaltung in der Allianz Arena spürbar. Der Druck auf den neuen Trainer ist enorm. Karl-Heinz Rummenigge scheint das nicht weiter zu stören. "Beim FC Bayern herrscht immer Druck. Daher ist es vielleicht nicht schlecht, wenn Pep sich direkt daran gewöhnen kann", sagte der Vorstandsboss nach dem Spiel.

Immerhin nahm Rummenigge den Trainer anschließend zumindest ein wenig in Schutz. "Er kann für den Hype, den um seine Person gemacht wird, nichts. Auch der FC Bayern kann dafür nichts. Für die Medien ist er scheinbar sehr interessant." Der 57-Jährige zeigte sich zuversichtlich, dass man sich beim Triple-Sieger nicht aus Ruhe bringen lässt. "Das ist kein Problem. Wir können damit umgehen."

Sammer: "Er kann nichts dafür"

Bereits vor dem Spiel gegen Gladbach mahnte Matthias Sammer zur Besonnenheit. Guardiola sei kein Zauberer, sagte der Sport-Vorstand des Rekordmeisters. Auch der Coach selbst hatte nach dem Pokalspiel gegen den BSV Rehden versucht, etwas Wind aus der überhitzten Berichterstattung zu nehmen. "Ich bin kein Super-Super-Trainer, sagte Guardiola. "Ich bin ein normaler Trainer. Ich bin erst 42 Jahre alt und erst seit fünf Jahren Trainer."

Mit solchen überraschenden Aussagen befeuert er die Hysterie um seine Person allerdings nur noch mehr. Welcher Bayern-Trainer hätte es jemals gewagt anzudeuten, dass er sich eigentlich noch als Auszubildender sieht? Wohl niemand. Und so sagte Sammer über den Mann, der mit dem Messi-Klub 14 Titel in vier Jahren gewonnen hat, fast schon entschuldigend: "Er kann letztendlich nichts dafür, dass er in Barcelona alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt."

Noch wird kein Zauberfußball erwartet

Die Münchner bemühen sich, den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Doch der FC Bayern wäre nicht der FC Bayern, wenn er nicht gleichzeitig auf der anderen Seite wieder ordentlich Dampf  reinblasen würde. "Wir werden in den nächsten Wochen sicherlich noch stärker werden", sagte Rummenigge. Und auch Sammer kündigte wenige Tage zuvor noch an, dass man wieder das Triple in Angriff nehmen wolle.

Immerhin erwartet man von Guardiola noch keinen Zauberfußball. Die Betonung dürfte auf dem "noch" liegen. "Am Anfang brauchen wir vor allem Ergebnisse, damit die Mannschaft Stabilität und Vertrauen bekommt", sagte Rummenigge. Das nächste Ergebnis muss am kommenden Wochenende in Frankfurt eingefahren werden. Bis dahin kann sich Guardiola noch ein wenig an den Druck gewöhnen.

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