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Schweini gesetzt! Personaldebatten wird es unter Guardiola nicht geben

10.08.2013, 14:44 Uhr | t-online.de

Personaldebatten wird es unter Guardiola nicht geben. Bastian Schweinsteiger ist auch unter Pep Guardiola gesetzt. (Quelle: imago images/Lackovic)

Bastian Schweinsteiger ist auch unter Pep Guardiola gesetzt. (Quelle: Lackovic/imago images)

Jürgen Klinsmann legte sich beim FC Bayern gleich mal mit Kapitän Mark van Bommel an und verbannte ihn auf die Bank. Louis van Gaal sagte nach wenigen Tagen, dass er Mario Gomez nicht brauchen würde, schließlich habe er ihn nicht verpflichtet. Schon so mancher Trainer sorgte nur wenige Wochen nach Amtsantritt mit gewagten Personalentscheidungen für gewaltige Unruhe im Verein, die sich in der Folge potenzierten und am Ende zur vorzeitigen Entlassung führten. Pep Guardiola wird dieser Fehler nicht passieren.

Was wurde in den letzten Wochen über die Rolle von Bastian Schweinsteiger diskutiert. Wo soll der frischgebackene Fußballer des Jahres überhaupt spielen? Jetzt, wo der Heynckes-Nachfolger die Doppelsechs abgeschafft hat und mit Thiago auch noch seinen Lieblingsspieler verpflichtet hat, der ausgerechnet auf der einzig verbliebenen defensiven Mittelfeldrolle in der Vorbereitung einen glänzenden Einstand feierte.

Platz in der Startelf ist ein Signal

Spätestens nach dem geglückten Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach ist klar, dass Schweinsteiger unter Guardiola gesetzt ist. Obwohl der 28-Jährige noch Trainingsrückstand besitzt, stand er auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld von Beginn an auf dem Platz. Als die Kräfte nachließen und die Münchner mit 3:1 endgültig auf der Siegerstraße waren, hatte der emotionale Leader seine Pflicht erfüllt und ging nach 73 Minuten vom Platz.  

Es ist ein großer Unterschied ob Guardiola Schweinsteiger einwechselt, um ihm Spielpraxis zu verschaffen oder ihn von Beginn an aufstellt und dafür früher auswechselt. Nur wer von Beginn an dabei ist, fühlt sich schließlich auch als Stammspieler.

Sammer nennt Führungsspieler

Ähnlich wie bei Schweinsteiger handelte Guardiola im Fall Dante. Der Brasilianer stieg aufgrund des Confed Cups verspätet ins Training ein, besitzt wie Schweinsteiger ebenfalls noch Trainingsrückstand und kam in den Vorbereitungsspielen auf vergleichsweise wenige Spielminuten. Dennoch stand der Abwehrspieler gegen Gladbach in der Startformation. Und das wird auch so bleiben.

Matthias Sammer sprach kürzlich in einem Interview ohne, dass er konkret danach gefragt wurde, über die Führungsspieler des FC Bayern. Neben Schweinsteiger nannte der Sport-Vorstand Manuel Neuer, Philipp Lahm und eben Dante. Man kann davon ausgehen, dass er sich mit Guardiola zuvor über dieses Thema ausgetauscht hat und der Spanier das genauso sieht.

Flügelflitzer stehen nicht zur Diskussion

Dieses Quartett wird der 42-Jährige folglich genauso wenig in Frage stellen wie seine beiden Ausnahmekönner Franck Ribéry und Arjen Robben. Einen Nebenkriegsschauplatz aufgrund einer Personaldebatte wird es unter Guardiola nicht geben.

Natürlich können Spieler wie Mario Mandzukic, sollten sie sich zurückgesetzt fühlen, Stimmung gegen den Trainer machen, aber ihre Lobby im Verein ist nicht so groß, dass sie nachhaltig die Macht Guardiolas gefährden würden. Bei Schweinsteiger, Robben und Co. wäre das ein völlig anderer Fall. Das weiß auch Guardiola. Der Coach leidet ohnehin schon unter der gewaltigen Erwartungshaltung an seine Person und er wird nicht noch ohne Not eine Personaldiskussion lostreten.

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