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FC Bayern: Sammer ledert gegen den spanischen Verband

Bundesliga  

Sammer: "Dafür habe ich kein Verständnis"

18.08.2013, 12:12 Uhr | t-online.de

FC Bayern: Sammer ledert gegen den spanischen Verband. Javi Martinez muss der langen Reise nach Ecuador Tribut zollen. (Quelle: imago/Revierfoto)

Javi Martinez muss der langen Reise nach Ecuador Tribut zollen. (Quelle: imago/Revierfoto)

Aus Frankfurt berichtet Mark Weidenfeller

Plötzlich war es da: das berühmte Motzki-Gesicht von Matthias Sammer. Nachdem er vorher im Bauch der Frankfurter Commerzbank-Arena ruhig, aber kritisch minutenlang über den Auftritt des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt (1:0) sinniert hatte, platzte es aus dem Sportvorstand auf einmal heraus: "Das ist eine absolute Unverschämtheit", sagte er mit hochrotem Kopf.

Sammers deutliche Worte richteten sich an den spanischen Verband, der unter der Woche für ein Testspiel nach Ecuador (2:0) geflogen war. Im Gepäck: zwei Spieler des FC Bayern im Wert von knapp 65 Millionen Euro. "Javi Martinez kam in einem Zustand zurück, dafür habe ich überhaupt kein Verständnis", so Sammer. 

"Das ist eine Unverschämtheit"

Der spanische Nationalspieler – eigentlich eine feste Größe im Team des Rekordmeisters - fehlte im Aufgebot für das Spiel gegen die Eintracht. Offiziell wegen einer Adduktorenverletzung. Das zumindest sagte Pep Guardiola auf der Pressekonferenz. Doch Sammer stellte klar: "Der war kaputt, völlig leer."

Und auch der Fitnesszustand von Thiago, der in Frankfurt immerhin 25 Minuten mitwirken konnte, sei alles andere als gut. "Sie sind glücklich, für den Verband zu arbeiten. Aber was er ihnen zumutet, ist eine Unverschämtheit, bei allem Respekt. Wir wollen Thiago in die beste Verfassung bringen, da sind solche Dienstreisen nicht gerade förderlich", sagte Sammer und fügte ironisch an: "Vielleicht schicken wir ihn das nächste Mal noch über Sydney oder Melbourne."

"So geht man nicht miteinander um"

Auf eine Verbesserung der Umstände bei den nächsten Partien der Spanier glaubt Sammer indes nicht: "Ich bin ja schon froh, wenn ich weiß, wann die Spieler zurückkommen. Die Kommunikation ist katastrophal. Die Einladungen kommen extrem spät. So geht man nicht miteinander um."

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