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FC Bayern: Guardiola packt Robben in Watte

Bundesliga  

"Es ist wichtig, auch mal Ruhe zu bekommen"

18.08.2013, 14:15 Uhr | mw, t-online.de

FC Bayern: Guardiola packt Robben in Watte. Pep Guardiola (li.) gibt Arjen Robben letzte Anweisungen vor seinem Auftritt in Frankfurt. (Quelle: imago/Sven Simon)

Pep Guardiola (li.) gibt Arjen Robben letzte Anweisungen vor seinem Auftritt in Frankfurt. (Quelle: imago/Sven Simon)

Die Krankenakte von Arjen Robben liest sich wie eine Zusammenstellung aller möglichen Sportverletzungen dieser Welt. Der 29-Jährige war in den letzten Jahren beinahe öfter in der Praxis von Bayern-Doc Müller Wohlfahrt als auf dem Trainingsplatz. Doch damit soll jetzt Schluss sein: "Arjen Robben hat nicht von Beginn an gespielt, weil wir auf ihn aufpassen müssen", sagte Trainer Pep Guardiola nach der Partie des FC Bayern in Frankfurt.

Die Triple-Bayern wollen ihren Superstar zukünftig in Watte packen, damit sich eine Hinrunde wie in der letzten Saison nicht noch einmal wiederholt. Vor einem Jahr verpasste Robben elf von 17 möglichen Bundesliga-Spielen wegen der unterschiedlichsten Wehwehchen: Muskelfaserriss, Oberschenkel-Probleme, Verhärtungen, Rücken-Beschwerden - und das alles in nur drei Monaten. "Der Trainer kennt meinen Hintergrund mit den vielen Verletzungen", sagte Robben.

"Es ist wichtig, auch mal Ruhe zu bekommen"

Der sonst so divenhafte Holländer, der sich in der Vergangenheit oft beschwert hatte, wenn er einmal auf der Bank Platz nehmen musste, war sogar durchaus glücklich. Nach dem anstrengenden Länderspiel unter der Woche freute er sich über seine Pause. "Wir brauchen alle Spieler in dieser Saison, da ist es wichtig, auch mal Ruhe zu bekommen", sagte Robben, der im Testspiel gegen Portugal (1:1) 90 Minuten auf dem Platz gestanden hatte.

Robben verriet sogar, dass er mit Guardiola ausgemacht habe, ab und an mal geschont zu werden. "Ich habe mit dem Trainer auch schon darüber geredet, dass es ganz wichtig ist für mich, in dieser Hinrunde mal fit zu bleiben."

"Robben ist ein Super-Super-Spieler"

Gegen die Eintracht bewies Robben, dass er auch ein herausragender Joker sein kann. Er sorgte nach seiner Einwechslung in der 74. Minute umgehend für Gefahr. Gegen Abwehrspieler mit schweren Beinen ist Robben mit seiner Spritzigkeit eine echte Waffe. Das sieht auch Guardiola so. "Wenn einer müde ist wie heute, kann ich ihn bringen und dann geht Müller auf die Bank", sagte der Trainer.

Pep setzt auf Rotation: "Wir haben einen Super-Super-Kader und Robben ist ein Super-Super-Spieler, ich versuche, alle Spieler zu bringen", Zwischendurch wird er seinen Stars - allen voran Arjen Robben - immer wieder eine Pause gönnen. Davon profitiert das Team. Und die Gesundheit von Robben.

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