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Kevin-Prince-Boateng: Leserfoto kostet Arzt den Job

Boateng mit Bier und Kippe  

Leserfoto kostet Doping-Kontrollarzt den Job

26.02.2014, 20:12 Uhr | sid

Kevin-Prince-Boateng: Leserfoto kostet Arzt den Job. Kevin-Prince Boateng sorgt ungewollt für eine Menge Aufsehen. (Quelle: imago/Team2)

Kevin-Prince Boateng sorgt ungewollt für eine Menge Aufsehen. (Quelle: imago/Team2)

Das Foto in der "Bild"-Zeitung des Schalkers Kevin-Prince Boateng mit Zigarette und Bier in der Kabine von Bayer Leverkusen hat zu personellen Konsequenzen geführt. Der Doping-Kontrollarzt, dessen Assistent das Foto nach dem Spiel zwischen der Werkself und Schalke 04 gemacht hatte, übernahm die Verantwortung und hat sich von seinen Aufgaben entbinden lassen.

"Der DFB ist dem Fall sofort und konsequent nachgegangen. In einem Telefonat mit Dr. Rainer Koch (DFB-Vize-Präsident, zuständig für Anti-Doping und Sportmedzin, d.Red.) hat der betreffende Doping-Kontrollarzt ein Fehlverhalten seines Assistenten eingeräumt und den Vorsitzenden der Anti-Doping-Kommission gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden", sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker.

Horst Heldt tobt

Schalke hatte vorher angekündigt, in der Angelegenheit sogar juristisch aktiv zu werden. "Das ist Privatsphäre der Spieler. Wir werden uns mit allen Mitteln dagegen wehren und ein Exempel statuieren", hatte Sportvorstand Horst Heldt angekündigt.

Das Bild eines sogenannten Leserreporters zeigte den Schalker Mittelfeldstar, wie er mit einer Zigarette in der Hand und einer Flasche Kölsch in Griffweite nach dem 2:1-Sieg bei Bayer Leverkusen auf die Dopingkontrolle wartet. "Wir wissen, wer das Foto gemacht hat", hatte Heldt betont. Gastgeber Leverkusen treffe keine Schuld, sagte der Manager, die Dopingkontrolle stehe unter Aufsicht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

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