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Philipp Wollscheid: "Die Situation ist frustrierend"

Bayer-Profi denkt an Abschied  

Wollscheid: "Die Situation ist frustrierend"

15.05.2014, 15:03 Uhr | t-online.de

Philipp Wollscheid: "Die Situation ist frustrierend". Philipp Wollscheid musste in der Vergangenheit oft auf der Bank Platz nehmen. (Quelle: imago images/Team 2)

Philipp Wollscheid musste in der Vergangenheit oft auf der Bank Platz nehmen. (Quelle: Team 2/imago images)

Die Saison ist mit der Qualifikation für die Champions League gerettet, trotzdem bleibt die Stimmung bei Bayer Leverkusen unruhig. Nach Gonzalo Castro und Stefan Reinartz hat nun Philipp Wollscheid seinen Unmut geäußert. "Natürlich bin ich mit der letzten Saison absolut unzufrieden. Sie ist für mich enttäuschend verlaufen, die Situation ist frustrierend. Ich muss nun in Ruhe überlegen, wie es weitergeht", sagte Wollscheid dem "Express".

Der 1,95 Meter große Innenverteidiger war 2012 vom 1. FC Nürnberg an den Rhein gewechselt und hatte sich sofort etabliert. Wollscheid nahm nach einer starken Saison im letzten Sommer an der USA-Reise der Nationalmannschaft teil und absolvierte sogar zwei Länderspiele.

Doch in der abgelaufenen Spielzeit begann sein Stern zu sinken. Wollscheid kam nur noch auf 13 Einsätze von Beginn an. "Das ist zu wenig für meine Ansprüche. Mir wurde vorher immer gesagt, dass ich einer von drei gleichwertigen Verteidigern bin. Das sah in der Praxis aber nicht so aus," erklärte Wollscheid.

"Habe keine Begründung erhalten"

Das Gespräch mit ihm habe weder Ex-Coach Sami Hyypiä noch Interimstrainer Sascha Lewandowski gesucht: "Leider habe ich auch keine richtige Begründung erhalten, warum ich so selten spiele. Dabei bin ich ein Freund der klaren Worte, mir kann man schon deutlich die Meinung ins Gesicht sagen."

Wechsel nicht ausgeschlossen

Wollscheid will nun seine Situation überdenken, auch wenn sein Arbeitspapier bei Bayer noch drei Jahre läuft. "Den Vertrag habe ich auch im vollen Bewusstsein unterschrieben. Aber ich bin nicht mehr 20 Jahre alt, sondern 25. Da macht man sich schon seine Gedanken", sagte der Ex-Nürnberger. Auch ein Abschied im Sommer ist denkbar: "Ausschließen kann man das nicht."

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