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SV Werder Bremen verpflichtet Rouven Schröder als neuen Sportdirektor

"Ein ehrgeiziger Typ"  

Werder verpflichtet Rouven Schröder als neuen Sportdirektor

20.05.2014, 10:50 Uhr | dpa, sid

SV Werder Bremen verpflichtet Rouven Schröder als neuen Sportdirektor . Fürths Sportlicher Leiter Rouven Schröder im Februar 2013 in der Trolli Arena. (Quelle: dpa)

Fürths Sportlicher Leiter Rouven Schröder im Februar 2013 in der Trolli Arena. (Quelle: dpa)

Der SV Werder Bremen hat Rouven Schröder als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der 38-Jährige wird Nachfolger von Frank Baumann, der seinen Abschied für Sommer 2015 bereits angekündigt hatte. Dies teilte Werder mit, machte zunächst aber keine Angaben zur Laufzeit des Vertrages. Schröder steht zurzeit noch beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth als sportlicher Leiter unter Vertrag.

Zur kommenden Bundesliga-Saison wird Schröder seine Arbeit in Bremen aufnehmen und unter Geschäftsführer Thomas Eichin Verantwortung rund um das Profiteam übernehmen. "Rouven Schröder ist unser Wunschkandidat", sagte Eichin und bezeichnete ihn als "erstklassige Lösung".

Schröders Schwerpunkte: Kaderplanung und Scouting

Schröder habe in den vergangenen anderthalb Jahren den Kader in Fürth geschickt zusammengestellt. "Er hat ein gutes Auge für Talente bewiesen und kennt die Abläufe des Fußballgeschäfts aus vielen Perspektiven", so Eichin weiter. "Er ist ein ehrgeiziger Typ, der sich voll mit unseren Zielen identifiziert." Schröder wird in der kommenden Saison 2014/2015 zunächst neben Baumann als Doppelspitze den Bereich bearbeiten.

Während Schröder den Schwerpunkt Kaderplanung und Scouting besetzt, soll Baumann vor allem die Anbindung der U23 zum Leistungszentrum und zum Profiteam weiter intensivieren. Beide werden in dieser Übergangszeit als "Direktor Profifußball" arbeiten. "Mittelfristig soll Rouven Schröder in Abstimmung mit mir die Abwicklung der Geschäfte rund um den Profi-Kader aktiv vorantreiben", sagte Eichin.

Schröder will Bremen "zu alter Stärke führen"

Noch am vergangenen Sonntag hatte Schröder mit Fürth die verloren gegangene Bundesliga-Relegation gegen den HSV bestritten. "Ich hatte eine wunderschöne Zeit beim Kleeblatt und daher ist es mir schwer gefallen, sich von dem zu trennen, was man mit viel Fleiß, Leidenschaft, Begeisterung und Teamwork aufgebaut hat", sagte Schröder, der die Bremer "wieder mit zu alter Stärke führen" will.

Fürth-Präsident Hack: "Ich bin traurig"

Werder gehöre zu den namhaftesten Klubs im deutschen Fußball, "da ist so ein Angebot natürlich eine große Ehre". In Fürth reagierte man gefasst auf den Abgang des früheren Bundesliga-Profis. "Ich bin nicht enttäuscht, sondern traurig, weil die Zusammenarbeit mit Rouven Schröder überragend war", sagte Präsident Helmut Hack der "Bild"-Zeitung.

Schröder war als Profi für den VfL Bochum, den MSV Duisburg und den VfB Lübeck aktiv. Sein Vertrag in Fürth war nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation gegen den Hamburger SV auf Schröders Wunsch hin aufgelöst worden.

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