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VfL Wolfsburg und 1. FC Nürnberg streiten wegen Valerien Ismael

Zoff unter Managern  

Ärger zwischen Allofs und Bader wegen Ismael

03.06.2014, 12:20 Uhr | dpa , sid

VfL Wolfsburg und 1. FC Nürnberg streiten wegen Valerien Ismael. Ein Bild aus besseren Zeiten: Wegen einem möglichen Wechsel von Valerien Ismael sind sich Nürnbergs Martin Bader (links) und sein Wolfsburger Kollege Klaus Allofs derzeit uneins. (Quelle: imago/Zink)

Ein Bild aus besseren Zeiten: Wegen einem möglichen Wechsel von Valerien Ismael sind sich Nürnbergs Martin Bader (links) und sein Wolfsburger Kollege Klaus Allofs derzeit uneins. (Quelle: imago/Zink)

Sein Interesse ist bekannt. Valerien Ismael würde gerne neuer Trainer des 1. FC Nürnberg werden. Und auch der Zweitligist hat den 38-Jährigen ganz oben auf seiner Liste. Allerdings könnte sich der VfL Wolfsburg, Ismaels aktueller Arbeitgeber, quer stellen und einen Wechsel des U 23-Coaches ins Frankenland verhindern. Denn noch hat der Deutsch-Franzose einen Vertrag bis 2016 bei den Wölfen. Nürnberg braucht also den Segen der Niedersachsen. Und ob es den aktuell so ohne weiteres gibt, ist fraglich. Schließlich ist Klaus Allofs ob der Gebaren des FCN angefressen.

"Ich finde es nicht gut, dass Nürnberg ihn zwischen den Relegationsspielen angesprochen hat. Das war unglücklich", sagte der VfL-Manager zu "Bild". Grundsätzlich scheint Allofs von den Absichten von Ismael nicht sehr begeistert zu sein und verweist auf "Absprachen und Pläne".

Verwunderung in Nürnberg

Der Coach, der mit der U 23 der Wölfe im Aufstiegskampf zur 3. Liga gegen die SGS Großaspach gescheitert war, entgegnete: "Im Fußball muss man wissen, dass es trotz vieler Pläne oft sehr schnell gehen kann. Man muss einfach darüber reden. Der Club wäre wirklich sehr spannend, ich werde meinen Wunsch Herrn Allofs mitteilen."

In Nürnberg reagierte man derweil verwundert über die Kritik aus Wolfsburg. "Wir haben den VfL immer offen und transparent über unser Interesse informiert. Erstmals vor zehn Tagen. Wir haben uns absolut korrekt verhalten", erklärte FCN-Sportvorstand Martin Bader.

Ismael will "den nächsten Schritt machen"

Ismael selbst hatte zuletzt Medienberichte bestätigt, wonach der Club an ihm interessiert sei. "Die Lage ist so, dass es eine Anfrage aus Nürnberg gibt. Wir werden uns zusammensetzen und alles besprechen", sagte er im Hinblick auf anstehende Gespräche mit dem VfL. "Dass ich so eine Chance gerne nutzen würde, ist doch klar. Ich werde dem Verein meine Meinung über das Angebot mitteilen. Dann sehen wir weiter."

Für den 38-Jährigen war es schon immer der Wunsch, "im Profibereich den nächsten Schritt zu machen, und der FCN wäre der nächste Schritt." Der frühere französische Nationalspieler Ismael hat für Werder Bremen, Bayern München und Hannover 96 von 2003 bis 2009 insgesamt 113 Bundesliga-Partien bestritten. Von November 2011 bis 2013 betreute er die zweite Mannschaft von 96, seit vergangenem Sommer die des VfL. Ismael ist mit einer Deutschen verheiratet und seit April 2013 deutscher Staatsbürger.

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