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Trotz Sieg - Bayern außer Tritt: Guardiola: Das müssen wir noch alles verbessern

Trotz Sieg - Bayern außer Tritt  

Guardiola: Das müssen wir noch alles verbessern

07.02.2015, 19:21 Uhr | sid

Trotz Sieg - Bayern außer Tritt: Guardiola: Das müssen wir noch alles verbessern. Arjen Robben (li.) ebnete in Stuttgart mit seinem Traumtor den Weg zum Sieg. Das weiß auch Coach Pep Guardiola (re.). (Quelle: imago images/Avanti)

Arjen Robben (li.) ebnete in Stuttgart mit seinem Traumtor den Weg zum Sieg. Das weiß auch Coach Pep Guardiola (re.). (Quelle: Avanti/imago images)

Zwei Geniestreiche durch Arjen Robben und David Alaba, drei wichtige Punkte, aber immer noch viel Leerlauf: Nachdem Bayern München trotz Minimalisten-Fußball seinen Winterschlaf endlich beendet hatte, war die Erleichterung beim Rekordmeister "sehr groß", wie Torwart Manuel Neuer einräumte. "Es war Zeit. Der Sieg war ganz wichtig. Ich glaube, es geht aufwärts", fügte Robben an - und pustete erst einmal durch.

Viel Glanz hatte der Bundesliga-Spitzenreiter auch beim 2:0 (1:0) gegen den arg limitierten VfB Stuttgart, der auf den letzten Platz abstürzte, nicht verbreitet. Doch dies war den Bayern nach einem verkorksten Rückrundenstart erst einmal egal.

Guardiola benennt Ziele

Selbst Perfektionist Pep Guardiola war in erster Linie froh, den Bann gebrochen zu haben. "Es war schwer, unser Spiel nicht top. Als Vorbereitung auf Hamburg und Donezk war das Ergebnis wichtig", sagte der Bayern-Trainer trocken, ergänzte dann aber: "Natürlich müssen wir uns verbessern, um unser Niveau zu erreichen."

Spätestens in eineinhalb Wochen, wenn das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Schachtjor Donezk ansteht, soll der Prozess abgeschlossen sein. "Weniger laufen, mehr spielen", hat Guardiola bis dahin als Motto ausgegeben: "Wir müssen so schnell wie möglich den Ball passen. Das ist unser Ziel für die nächste Zeit."

Stars machen den Unterschied

Und wenn dies nicht klappen sollte, kann sich der FC Bayern immer noch auf die individuelle Klasse seiner Stars verlassen. "Die Qualität von Arjen Robben und David Alaba war der große Unterschied", betonte der Spanier.

Auch sein Kollege Huub Stevens stellte frustriert fest: "Was willst du denn tun, wenn Robben so einen Ball reinschießt - und dann auch Alaba?" Stevens meinte das 1:0 des Rekordmeisters in der 41. Minute, als Robben in Klassemanier einen Pass von Mitchell Weiser aufnahm und den Ball ins hintere Toreck schoss. Für Neuer war dies nach zähem Start "die Initialzündung".

Bayern atmen durch

Das 2:0 von Alaba resultierte dann aus einem sehenswerten Freistoß-Kracher aus gut 30 Metern in den Winkel. Vielmehr hatten die Münchner vor 60.000 Zuschauern nicht zu bieten. Dennoch verließen die Bayern die Mercedes-Arena nach dem 13. Pflichtspielsieg in Serie gegen den VfB gut gelaunt.

"Es läuft jetzt in die richtige Richtung", meinte der beschäftigungslose Neuer erleichtert. Weltmeister Thomas Müller sprach von einem "Sieg der Mentalität. Das Wie ist nicht wichtig."

Stevens: "Dürfen den Kopf nicht hängen lassen"

Dagegen war der Frust beim VfB groß, auch wenn Stevens seinem Team keinen Vorwurf machen wollte. "Die Mannschaft hat gekämpft, eine gute Einstellung gezeigt", meinte er - wohl wissend, dass sein Team nun seit sieben Heimspielen sieglos ist und in den letzten sechs nicht mehr traf.

Trotzdem war der Niederländer um (Zweck-)Optimismus bemüht. "Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen. Ich weiß, wo wir nach 34 Spielen stehen - und das ist nicht da unten. Ich glaube an diese Spieler."

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