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Medien: Alexander Zorniger wird neuer Trainer beim VfB Stuttgart

Ab dem Sommer  

Medien: Zorniger wird Trainer beim VfB Stuttgart

15.04.2015, 18:51 Uhr | dpa

Medien: Alexander Zorniger wird neuer Trainer beim VfB Stuttgart. Alexander Zorniger, hier noch für RB Leipzig an der Seitenlinie. (Quelle: imago images/Picture Point)

Alexander Zorniger, hier noch für RB Leipzig an der Seitenlinie. (Quelle: Picture Point/imago images)

Leipzigs Ex-Trainer Alexander Zorniger wird einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" zufolge neuer Coach beim VfB Stuttgart. Der 47-Jährige habe bei dem Tabellen-17. einen Dreijahresvertrag unterschrieben, schrieb die Zeitung. Der Kontrakt sei auch in der 2. Liga gültig. Von einer Unterschrift will Zorniger allerdings noch nichts wissen: "Da wollte wieder jemand seine eigene Meldung am Trainertag haben. Es gibt nichts Neues", so der ehemalige Trainer von RB Leipzig auf seinem privaten Facebook-Account.

"Wir kommentieren das Thema nicht", sagte ein Klub-Sprecher. Die "Bild" hatte bereits Anfang März über eine Einigung mit Zorniger berichtet. Nach Informationen der Zeitung habe VfB-Coach Huub Stevens signalisiert, dass er am Saisonende aufhören möchte. Nun soll der in Schwäbisch Gmünd beheimatete Zorniger den Neu- und Umbau beim VfB bewerkstelligen.

Zorniger war von 2012 bis Mitte Februar Chefcoach beim ambitionierten Fußball-Zweitligisten RB Leipzig. In Stuttgart war er bereits 2009 als Co-Trainer unter Markus Babbel tätig.

Neue Trainerdiskussion zur Unzeit

Nach dem 3:2-Erfolg gegen Werder Bremen spielt der VfB am Samstag beim FC Augsburg und erwartet in der nächsten Woche den SC Freiburg zum Landesderby. "Zum rettenden Platz fehlen drei Punkte und ein gutes Torverhältnis. Das gehen wir in den nächsten beiden Spielen an", hat VfB-Sportdirektor Robin Dutt als Marschrichtung ausgegeben. "Das nächste Ziel ist es, Paderborn zu überholen." Der Aufsteiger weist als Tabellen-16. einen Zähler mehr auf als der VfB. Für die Stuttgarter kommt die neue Trainer-Diskussion nach dem tollen Sieg gegen Werder eigentlich zur Unzeit.

Schon in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen um Zorniger gegeben. Der Schwabe wurde immer wieder als möglicher Nachfolger von Stevens gehandelt. Zwischen Ralf Rangnick, als Sportdirektor von RB Leipzig Zornigers Ex-Chef, und VfB-Sportvorstand

Dutt war deswegen sogar ein Streit entbrannt. Rangnick äußerte sich in TV-Interviews lobend über Zorniger, den er erst Mitte Februar in Leipzig freigestellt hatte, und bescheinigte ihm die Qualität für den VfB. "Nicht nachvollziehbar und respektlos" seien Äußerungen dieser Art, schimpfte Dutt.

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