Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga > FC Bayern München >

FC Bayern München hat vier Top-Stars auf der Liste

Steht der Kader vor einem Umbruch?  

"kicker:" FC Bayern hat vier Top-Stars auf der Liste

11.05.2015, 16:00 Uhr | t-online.de

FC Bayern München hat vier Top-Stars auf der Liste. Sollen auf der FCB-Einkaufsliste stehen: Angel di Maria, Marco Verratti, Yacine Brahimi und Antoine Griezmann (v.l.). (Quelle: imago images/BPI/Thomas Zimmermann/VI Images/Pressefoto Baumann)

Sollen auf der FCB-Einkaufsliste stehen: Angel di Maria, Marco Verratti, Yacine Brahimi und Antoine Griezmann (v.l.). (Quelle: BPI/Thomas Zimmermann/VI Images/Pressefoto Baumann/imago images)

Der FC Bayern wird personell umplanen müssen und das deutlich schneller als bislang geglaubt. Franz Beckenbauer kritisierte nach der 0:3-Pleite in Barcelona, dass der Rekordmeister bei der Kaderplanung "Fehler gemacht hat". Deshalb kann der Ehrenpräsident "sich sehr gut vorstellen, dass der Verein auf dem Transfermarkt tätig sein wird". Doch wer kann in der Zukunft die Führungsrolle bei den Münchnern übernehmen? Dies wird eine schwierige Entscheidung für die Verantwortlichen, zumal Neuzugänge mittelfristig in die großen Fußstapfen von Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben, Xabi Alonso, Philipp Lahm oder Franck Ribéry treten sollen.

Der "kicker" nennt nun Kandidaten für den Umbruch: Yacine Brahimi vom FC Porto, Marco Verratti von Paris St. Germain und der Franzose Antoine Griezmann, der bei Atletico Madrid unter Vertrag steht. Mit Brahimis Berater soll der Technische Direktor des FCB, Michael Reschke, bereits in Kontakt getreten sein. Allerdings wäre auch der Algerier sicher nicht günstig zu haben. Der Mittelfeldspieler ist bis 2019 an den portugiesischen Erstligisten gebunden, sein Marktwert liegt bei rund 16 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de).

Interesse an Di Maria?

Auch mit dem Argentinier Angel Di Maria sollen sich die Bayern-Bosse dem Bericht zufolge beschäftigen. Es wäre ein spektakulärer Transfer für die Offensive. Der 27-jährige Flügelflitzer war vor der letzten Saison für 75 Millionen Euro von Real Madrid zu Manchester United gewechselt. Viel billiger dürfte er nun nicht zu haben sein, doch an Geld mangelt es den Bayern nach dem 900 Millionen Euro schweren Ausrüstervertrag mit Adidas nicht.

Grundsatzfrage für den FC Bayern

Bevor konkrete Transfers getätigt werden, müssen die Münchner Verantwortlichen eine Grundsatzfrage beantworten. Der Vertrag von Trainer Pep Guardiola läuft bis 2016, doch der FCB muss schon früher tätig werden, will er seine führende internationale Position nicht einbüßen. Schließlich müssen Neuzugänge erst eingearbeitet werden, sich an die Philosophie von Verein und Trainer gewöhnen und sich in den ihnen zugedachten Rollen zurechtfinden.

Das Problem ist, dass der FC Bayern nun entscheiden muss, ob er Guardiolas Wunschspieler verpflichtet, auch wenn der Trainer wahrscheinlich in einem Jahr von Bord geht. Oder Profis holt, die die Bosse für gut befinden, um Bayern auch in Zukunft auf einem Top-Level zu halten.

Laut "Sportbild" sollen Rummenigge, Sammer und Co. bereits die Strategie für die längerfristige Transferpolitik besprochen haben. Demnach schaut man sich nach einem Sechser, einem Außenspieler, einem Rechtsverteidiger und einem Stürmer um. Damit würden genau die Positionen besetzt, die noch Schweinsteiger, Robben, Alonso, Lahm und Ribery innehaben.

Zurück zu den Ursprüngen

Sollten die Bayern-Verantwortlichen eine Zukunft ohne Guardiola vorbereiten, würden sie sich wohl auch vorrangig innerhalb der Bundesliga umschauen. Wie früher könnten dann junge Spieler mit Erfahrung in der höchsten deutschen Spielklasse im Fokus stehen.

Als mögliche Einkäufe wurden deshalb Dortmunds Ilkay Gündogan und der belgische Wolfsburg-Profi Kevin De Bruyne gehandelt. Gündogan wird seinen Vertrag mit dem BVB nicht verlängern. De Bruynes Kontrakt beim VfL läuft dagegen noch bis 2019 und die wollen ihren Spitzenvorbereiter sicher nicht leicht hergeben.

Verantwortung für die Youngsters

Neben Verstärkung von außerhalb kann der FC Bayern aber auch auf den eigenen Nachwuchs setzen. Pierre-Emil Höjbjerg kehrt nach einer Leihe an den FC Augsburg im Sommer an die Säbener Straße zurück und auch Youngsters wie Gianluca Gaudino oder Mitchell Weiser könnten in der Zukunft mehr Verantwortung übernehmen. Vielleicht spielt dann auch Mario Götze, der derzeit nur sporadisch eingewechselt wird, eine zentralere Rolle in München.

Wofür und für wen auch immer sich die Bayern entscheiden, Philipp Lahm hat schon jetzt deutlich gemacht, dass der FC Bayern beim personellen Umbruch vor einer "ganz schwierigen Aufgabe" steht.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: