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Sebastian Rode über FC Bayern München: "Es ist nicht einfach"


Hoffen auf die Pep-Rotation  

Bayerns Edelreservist Rode: "Es ist nicht einfach"

14.09.2015, 10:33 Uhr | t-online.de

Sebastian Rode über FC Bayern München: "Es ist nicht einfach". In dieser Spielzeit stand Sebastian Rode in Pflichtspielen lediglich acht Minuten auf dem Feld. (Quelle: imago/MIS)

In dieser Spielzeit stand Sebastian Rode in Pflichtspielen lediglich acht Minuten auf dem Feld. (Quelle: MIS/imago)

Seit einem Monat ist die Sebastian-Rode-App auf dem Markt. Dort können sich die Fans jederzeit mit allen wichtigen News rund um den Bayern-Profi versorgen. Einziges Problem: Bisher gab es in dieser Saison noch nicht allzu viel zu berichten. Geht es nach Rode, dann soll sich das in den nächsten Wochen ändern.

Die junge Saison nimmt allmählich Fahrt auf. Bis Weihnachten warten auf die Münchner fast nur noch englische Wochen. Den Auftakt macht die erste Partie in der Champions League gegen Olympiakos Piräus (Mittwoch ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de). Um die Belastung der Stars in Grenzen zu halten, wird Trainer Pep Guardiola wohl häufiger die Rotationsmaschine anschmeißen müssen.

Rode: "Man macht sich Gedanken"

Das ist die Chance für Spieler aus der zweiten Reihe wie Rode, sich in den Blickpunkt zu spielen. Denn bisher kann der 24-Jährige nicht zufrieden sein. Gerade einmal acht Minuten durfte er in den Pflichtspielen ran. Gegen den Hamburger SV schaffte er es am ersten Spieltag noch nicht einmal in den 18-Mann-Kader und musste auf der Tribüne Platz nehmen.

"Es ist nicht einfach", sagte Rode jetzt in einem Interview mit dem "Münchner Merkur": "Klar macht man sich seine Gedanken. Ich hätte schon gerne öfter gespielt. Aber ich hatte eben auch eine kleine Prellung am Knöchel, es ist nicht alles optimal gelaufen. Da muss sich jeder wieder reinarbeiten - auch ich."

Riesige Konkurrenz im Mittelfeld

Rode hat es natürlich als defensiver Mittelfeldspieler auch nicht leicht. Die Konkurrenz beim FC Bayern auf dieser Position mit Xabi Alonso, Thiago, Arturo Vidal oder auch Philipp Lahm ist gewaltig. Dazu muss sich der ehemalige Frankfurter auch noch aufstrebende und hochmotivierte Talente wie Joshua Kimmich vom Leib halten. Beim 2:1-Erfolg am vierten Bundesliga-Spieltag gegen Augsburg erhielt Kimmich als Einwechselspieler den Vorzug und kam zu seinem Liga-Debüt.

Bitter für Rode, zumal er in der Vorsaison unter Beweis gestellt hat, dass er eine gute Rolle spielen kann. 35 Pflichtspieleinsätze stehen in seiner Statistik. Es gab nicht wenige, die dem ehemaligen Frankfurter prophezeit hatten, er würde in München gar kein Bein auf den Boden bekommen. Doch Rode konnte überzeugen. Pep Guardiola schwärmt stets in den höchsten Tönen von ihm. Rode weiß das: "Ich merke schon, dass die Arbeit, die ich auf und auch neben dem Platz leiste, wertgeschätzt wird."

Auch Bernat muss sich hinten anstellen

Der Mittelfeldspieler ist die Kategorie von Spieler, die jede Spitzenmannschaft braucht, um Titel zu gewinnen. Das wissen sie in München nur zu genau. Bescheiden, mannschaftsdienlich, ehrgeizig und immer sofort da, wenn man ihn braucht. Je länger die Saison andauert und sich Verletzungen bei den Topstars häufen, umso größere Bedeutung kommt den Spielern aus der zweiten Reihe entgegen.

Ein ähnlicher Härtefall wie Rode ist Juan Bernat. Der Spanier stand in seiner ersten Saison in München fast in jedem Spiel auf dem Platz und kam auf 49 Einsätze. Derzeit muss er sich mit Kurzeinsätzen zufriedengeben. Während Bernat noch bis 2019 unter Vertrag steht, läuft Rodes Kontrakt ein Jahr früher aus.

Bewusst für München entschieden

In München zeigt man sich wenig gesprächsbereit, wenn andere Klubs anklopfen. So war Rode gleich bei drei nationalen Top-Teams im Gespräch. Wolfsburg, Schalke 04 und Bayer Leverkusen hatten ein Auge auf ihn geworfen. Überall wäre der Mittelfeldspieler wohl Stammspieler. Doch Rode entschied sich für München.

Auch ein angebliches 35-Millionen-Euro-Angebot von einem Premier-League-Klub ließ die Bayern-Bosse ebenso wie Rode kalt. Er kommentierte die Offerte gewohnt zurückhaltend: "Es ehrt mich. England wäre irgendwann mal eine Liga, die mich reizen würde. Aber ich finde es trotzdem übertrieben. 35 Millionen, das ist doch Wahnsinn."

Es kann schnell gehen

Rode ist überzeugt, dass er noch wichtig für den FC Bayern wird. So wie in der vergangenen Saison. "Ich weiß, dass es im Fußball sehr schnell gehen kann - und wir haben gesehen, was für Verletzungsprobleme wir in der vergangenen Saison hatten. Man wünscht es niemandem, aber: Der ein oder andere fällt hier und da mal aus. Außerdem haben wir richtig viele Spiele. Deshalb werde ich zum Zug kommen, da bin ich mir sicher." Und spätestens dann wird es auch auf der Rode-App jede Menge zu berichten geben.

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