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BVB-Reservist Castro: "Ich habe das ein bisschen unterschätzt"

Beim BVB nur Reservist  

Castro: "Ich habe das ein bisschen unterschätzt"

17.09.2015, 15:29 Uhr | t-online.de

BVB-Reservist Castro: "Ich habe das ein bisschen unterschätzt". Gonzalo Castro kam mit großen Erwartungen aus Leverkusen nach Dortmund. (Quelle: imago images)

Gonzalo Castro kam mit großen Erwartungen aus Leverkusen nach Dortmund. (Quelle: imago images)

Gonzalo Castro gehört bislang zu den Verlierern beim Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund. Vor der Saison für zwölf Millionen Euro verpflichtet, hat der 28-Jährige zum Saisonstart seinen Stammplatz an Youngster Julian Weigl verloren. Nun wartet er als Reservist auf seine Chance, während die Kollegen auf dem Platz mit neun Siegen in neun Pflichtspielen schon einen neuen Vereinsrekord aufstellten. Eine bittere Erfahrung für einen Spieler, der jahrelang Stammkraft war.

"Ich habe all das, was so ein Wechsel mit sich bringt, ein bisschen unterschätzt", gestand Castro im Interview mit dem "kicker". "Ich bin davon überzeugt, dass der Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt genau richtig war. Ich bin da jetzt eben raus, aus meiner ganz persönlichen Wohlfühlzone."

"Ein Mensch, der sehr viel nachdenkt und grübelt"

Seinen bisher bittersten Moment erlebte er im Auswärtsspiel bei Odds BK, als der BVB ein 0:3 zur Pause gerade noch zu einem 4:3 drehen konnte und an einer Blamage vorbeischrammte. "Schlimmer ging es nicht", sagte der Ex-Leverkusener über seine Leistung. "Ich war heilfroh, dass wir das Spiel noch gewonnen haben." Anteil daran hatte er nicht, weil er nach katastrophalen 45 Minuten schon zur Halbzeitpause ausgewechselt worden war.

Dennoch fühle er sich gut aufgehoben bei der Borussia: "Danach habe ich das Gefühl vermittelt bekommen, dass mich hier in Dortmund niemand im Stich lässt, dass auf mich gebaut wird. Das hat mir geholfen." Trotz seiner Reservistenrolle sei er nicht außen vor, betonte Castro: "Ich bin Teil der Mannschaft, auch wenn ich nicht so viel gespielt habe."

Erst zwei Einsätze hat Castro in der Bundesliga für den BVB auf dem Konto, beide Male wurde er eingewechselt. Auch im Europapokal machte er noch kein Spiel über 90 Minuten.

Chance in der Europa League?

Castro, der von sich sagt, "kein offener Typ" zu sein, sieht seine Startprobleme psychisch bedingt. "Da ist viel Neues auf mich eingestürzt, das musste ich erst mal alles verarbeiten", erklärte der Mittelfeldspieler. "Ich bin eben ein Mensch, der sehr viel nachdenkt und grübelt. Und ich denke, dieses Verarbeiten der Situation, das hat sich auf meine Leistung ausgewirkt. Aber es wird besser, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche."

Wenn heute Abend der Auftakt in der Europa League auf dem Programm steht, könnte endlich seine Chance kommen. Manager Michael Zorc und Trainer Thomas Tuchel haben bereits verlauten lassen, dass gegen FK Krasnodar (ab 18.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) ein wenig rotiert werde. Zuletzt hatte Tuchel an seiner Startelf - offensichtlich erfolgsbedingt - praktisch kaum etwas verändert.

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