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FC Bayern stellt plant künftige Erfolge: unabhängig vom Trainer


Signal an die Konkurrenz  

Bayern plant den Erfolg - unabhängig vom Trainer

19.12.2015, 08:19 Uhr | t-online.de

FC Bayern stellt plant künftige Erfolge: unabhängig vom Trainer. Der FC Bayern kann auch künftig auf Leistungsträger wie Javi Martinez (li.) und Thomas Müller setzen. (Quelle: imago images/DeFodi)

Der FC Bayern kann auch künftig auf Leistungsträger wie Javi Martinez (li.) und Thomas Müller setzen. (Quelle: DeFodi/imago images)

Der FC Bayern stellt die Weichen für die Zukunft - und kann dabei die derzeit brennendste Frage ignorieren. Zwar gilt der Abgang von Pep Guardiola im Sommer als sicher, doch noch kommentiert der Rekordmeister die Trainer-Personalie nicht. Stattdessen machen die Münchner klar: Es wird erfolgreich weitergehen - egal wer auf der Bank sitzen wird.

Die langfristigen Vertragsverlängerungen mit Javi Martinez, Jerome Boateng und Thomas Müller sowie der weitere Verbleib von Xabi Alonso senden ein fulminantes Signal an die europäische Konkurrenz.

Ob der künftige Coach nun Guardiola, Carlo Ancelotti oder sonstwie heißt: Die Bayern-Mannschaft wird mit Weltklasse-Profis und Identitätsfiguren gespickt sein - und der Klub steht über allem.

Stars bleiben ungeachtet der Trainer-Personalie

"Ich habe das Gefühl und bin überzeugt, dass beim FC Bayern auch in den nächsten Jahren sehr erfolgreich Fußball gespielt werden kann. Ich bin stolz und glücklich", sagte Müller, der wie Boateng und Martinez um die laut FIFA-Regularien maximal möglichen fünf Jahre bis 2021 verlängerte.

Dass er und seine Mitspieler sich dabei noch nicht sicher sein können, wer sie künftig coachen wird (Alonso: "So weit wissen wir nichts."), scheint nebensächlich. Ungeachtet der ungeklärten Zukunft Guardiolas freut sich Boateng "auf die nächsten Jahre und will weiter den großen Erfolg mit dem FC Bayern haben". Auch Martinez verlor kein Wort über die Besetzung des Trainerpostens, sondern lobte die "perfekte Stadt" und den "Respekt" der Menschen dort.

Über allem steht der Klub

Worte ganz im Sinne der Klub-Oberen. Bereits Ende November hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge gesagt: "Es geht immer weiter. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der irgendwann nicht zu ersetzen sein muss." Und erst kürzlich betonte Präsident Karl Hopfner im Gespräch mit dem "Münchner Merkur" das Bayern-Credo: "Der Verein ist der Verein, eine Person ist nicht der Verein."

Mit Äußerungen wie diesen und nun den Vertragsverlängerungen hat der FCB den Boden für die noch anstehende große Entscheidung bereitet. Auch wenn in den kommenden Tagen, wie kolportiert, Guardiolas Abgang bekanntgegeben wird, wird keine Unruhe aufkommen. Der Spanier wird die Saison beenden, ein neuer Coach die kommende angehen - die Stars bleiben, der Erfolgshunger ebenso.

England lockt mit Unsummen

Obendrein dämpft Bayern etwaige Hoffnungen der finanzkräftigen Konkurrenz, die angesichts des bevorstehenden Guardiola-Abschieds bereits ihre Finger nach den Münchner Stars ausstrecken wollten. Insbesondere die Verlängerung Müllers setzt dabei ein Ausrufezeichen.

Der 26-jährige Weltmeister ist international begehrt wie kaum ein anderer deutscher Fußballer. Englische Vereine sollen seit Monaten um ihn buhlen und dabei exorbitante Summen aufbieten. Manchester United soll gar bereit gewesen sein, die absolute Rekordablösesumme von 120 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Und dass ein Engagement im Ausland grundsätzlich reizvoll für ihn wäre, hatte Müller bereits mehrfach gestanden. Dennoch erliegen er und die anderen Stars den attraktiven Versuchungen von der Insel nicht.

Und so darf sich Bayern freuen, weiterhin nicht nur Weltklasse-Fußballer in seinen Reihen zu haben, sondern auch Typen, die das Image des Vereins bestimmen, die innerhalb des Mannschaftsgefüges Führungspositionen einnehmen und die "wissen, wie man Titel gewinnen kann, auch die Champions League", wie es Rummenigge formulierte.

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