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Werder Bremen: Eichin verpasst Profis einen Medien-Maulkorb

Keller-Klub stellt Medienarbeit ein  

Eichin verpasst Werder-Profis einen Maulkorb

12.04.2016, 11:39 Uhr | t-online.de

Werder Bremen: Eichin verpasst Profis einen Medien-Maulkorb. Clemens Fritz (li.) und Viktor Skripnik (re.) sollen sich vorerst gegenüber der Presse nicht äußern, sondern sich komplett auf den VfL Wolfsburg konzentrieren. Das fordert Werder-Boss Thomas Eichin. (Quelle: imago images/Joachim Sielski)

Clemens Fritz (li.) und Viktor Skripnik (re.) sollen sich vorerst gegenüber der Presse nicht äußern, sondern sich komplett auf den VfL Wolfsburg konzentrieren. Das fordert Werder-Boss Thomas Eichin. (Quelle: Joachim Sielski/imago images)

Volle Konzentration auf den Klassenerhalt: Nach der Pleite im Kellerduell gegen den FC Augsburg (1:2) ändert Werder Bremen seine Medienarbeit. Sportchef Thomas Eichin verhängte für seine Profis und das Trainerteam ein Redeverbot.

"Wir werden diese Woche keine Medienarbeit leisten. Die Spieler sollen sich nicht darauf konzentrieren müssen, den Medien die richtigen Statements zu geben", sagte der 49-Jährige.

Sowohl für den Trainer als auch die Spieler sei es in der aktuellen Situation "sehr, sehr schwierig, das Richtige zu sagen."

Skripnik kritisiert negative Berichterstattung

Einzige Ausnahme: Zwei Tage vor dem für die Werderander so wichtigen Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) soll die übliche Pressekonferenz mit Coach Viktor Skripnik wie geplant stattfinden.

Skripnik dürfte die veränderte Medienarbeit der Grün-Weißen entgegenkommen. Der 46-jährige Ukrainer hatte sich zuletzt über die negative Berichterstattung echauffiert. "Wir spielen die ganze Saison gegen 18 Mannschaften - 17 in der Bundesliga und eine ist im Medienbereich", prangerte Skripnik nach der Niederlage gegen Augsburg die Bremer Medienlandschaft an.

Zwei Punkte Rückstand zum rettende Ufer

Ohnehin werden Skripnik und seine Werder-Profis in den nächsten Wochen nicht an Worten, sondern an ihren Taten gemessen. Nach 29 Spieltagen rangieren die Hanseaten mit 28 Punkten auf dem Abstiegs-Relegationsplatz. Der Abstand auf den FC Augsburg und Tabellenplatz 15 beträgt zwei Punkte.

Im Saisonfinale trifft der Nordklub, der in 32 Bundesliga-Spielen immer mindestens ein Gegentor hinnehmen musste, neben Wolfsburg auf Hamburg (A), Stuttgart (H), Köln (A) und Frankfurt (H).

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