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HSV-Fan Kühne will 50 Millionen Euro für Transfers flüssig machen

"Drei bis vier fertige Spieler"  

"Bild": Kühne will HSV erneut Millionen geben

12.05.2016, 14:18 Uhr | dpa, sid

HSV-Fan Kühne will 50 Millionen Euro für Transfers flüssig machen. Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne hält elf Prozent an den HSV-Anteilen.

Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne hält elf Prozent an den HSV-Anteilen. Foto: Axel Heimken. (Quelle: dpa)

Anteilseigner Klaus-Michael Kühne will dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV wohl erneut Geld für Transfers zur Verfügung stellen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll es sich um eine Summe in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro handeln. Der HSV wollte sich auf Anfrage zu dem Thema nicht äußern.

Ob es sich dabei um ein Darlehen oder um eine Aufstockung seiner Anteile an der Fußball-AG des HSV handeln soll, ist unklar.

Calmund: Kühne will aber "keine Löcher stopfen"

"Klaus-Michael Kühne will beim HSV keine Löcher mehr stopfen, sondern nur noch in entwicklungsfähige Spieler investieren", sagte der ehemalige Leverkusener Manager Reiner Calmund, der mit Kühne befreundet ist.

Kühne werde sich "in nächster Zeit" mit Klub-Verantwortlichen treffen "und das Nötige besprechen". Es gehe laut Calmund um "drei bis vier fertige Spieler sowie ein paar Talente".

"Nicht mehr verarschen lassen"

"Der Herr Kühne hat sehr deutlich gemacht, dass er endlich wieder besseren Fußball des HSV sehen will", sagte Calmund dem "Hamburger Abendblatt". Kühne sei ein "glühender HSV-Fan, der endlich einen Fortschritt sehen will". Der Unternehmer wolle sich "nicht mehr verarschen lassen".

Vor vier Wochen soll es eine Beratung zwischen Kühne, Calmund, dem HSV-Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer, Aufsichtsratschef Karl Gernandt und Spielerberater Volker Struth in Kühnes Hamburger Firmenzentrale gegeben haben.

HSV-Trainer Bruno Labbadia wollte ein mögliches weiteres Millionen-Engagement Kühnes ebenfalls nicht kommentieren. "Mein Ansprechpartner ist Didi Beiersdorfer", sagte der 50-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem letzten Saisonspiel beim FC Augsburg.

Bereits 69 Mio. Euro investiert

Der in der Schweiz lebende Logistik-Unternehmer Kühne hat dem HSV bereits 69 Millionen Euro über Beteiligungen und Kredite zur Verfügung gestellt. Zu seinem Engagement gehört der Kauf der Namensrechte am Stadion für 16 Millionen Euro. Die Arena heißt seit Sommer 2015 für vier Jahre wieder Volksparkstadion.

Derzeit hält der 79 Jahre alte Milliardär elf Prozent an den HSV-Anteilen, auch die Namensrechte am Stadion kaufte er für vier Jahre. Laut Satzung darf die AG 24,9 Prozent ihrer Anteile veräußern.

Kürzlich traf sich der Wahlschweizer mit Klubchef Beiersdorfer und Aufsichtsratsboss Karl Gernandt, um über die Zukunft des Klubs zu beraten. Dabei ist es nach "Abendblatt"-Informationen auch um die Personalie Peter Knäbel gegangen. Der Sportchef wurde am Montag entlassen.

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