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VfB Stuttgart: Robin Dutt sucht die Schuld bei seinen Vorgängern

VfB-Manager kämpft um Job  

Dutt sucht die Schuld bei seinen Vorgängern

16.05.2016, 15:36 Uhr | dpa, t-online.de

VfB Stuttgart: Robin Dutt sucht die Schuld bei seinen Vorgängern. Robin Dutt will Sportvorstand des VfB Stuttgart bleiben. (Quelle: imago images/Revierfoto)

Robin Dutt will Sportvorstand des VfB Stuttgart bleiben. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Trainer Jürgen Kramny wurde von seinen Aufgaben entbunden, Präsident Bernd Wahler ist zurückgetreten, Robin Dutt klammert sich nach dem Bundesliga-Abstieg des VfB Stuttgart hingegen verbissen an seinen Job.

Müde, aber gewohnt eloquent und kämpferisch präsentierte sich der Sportvorstand der Schwaben bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem sportlichen Totalschaden und arbeitete sich gleich mal daran ab, welche Fehler der VfB bereits in den vergangenen Jahren gemacht habe.

Der VfB sei "die letzten vier, fünf Jahre immer kontinuierlich weiter an den Abgrund“ manövriert worden, resümierte Dutt in der Sendung "Sport im Dritten" des SWR. Der Klub habe dem Abstieg "zielgerichtet" entgegen gearbeitet, prangerte er die Fehlleistungen seiner Vorgänger an.

Für Dutt wird es eng

Der 51-Jährige ist nach dem ersten VfB-Abstieg seit 41 Jahren in die Ecke getrieben worden. Dutt aber ist sich über die Bedeutung seines Jobs beim VfB im Klaren - und dass es das erst mal gewesen sein könnte für ihn im Profifußball, sollte er das Amt verlieren. "Ich denke, dass wir in den nächsten Tagen schon einige Fragen beantworten müssen. Die erste Frage wird natürlich sein, welchen Teil der Verantwortung habe ich", kommentierte er.

Aufsichtsratsboss Martin Schäfer hatte nach dem Rücktritt Wahlers und Kramnys Ende als Chefcoach weitere Beratungen "über kurzfristig erforderliche Maßnahmen, aber auch über mittel- und langfristig notwendige Veränderungen" angekündigt.

Gisdol als Kramny-Nachfolger im Gespräch

Diese Maßnahmen könnten auch Dutt treffen, der sich sich nach eigenen Angaben aber bereits auf die kommende Saison konzentriert. Schließlich gehe in "vier Wochen schon die Vorbereitung los". Und bis dahin sind unabhängig von seiner Zukunft noch jede Menge Fragen zu beantworten.

Beispielsweise, wer das Team in der 2. Liga trainieren soll. Bisher wurden vor allem Alois Schwartz vom SV Sandhausen und Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim als Kramnys Nachfolger gehandelt. Beide dementierten entsprechende Berichte zunächst. Nach Medienberichten spielt auch Markus Gisdol, zuletzt Cheftrainer bei 1899 Hoffenheim, in den Überlegungen des Klubs eine wichtige Rolle.

Dutt will "Innenverteidiger-Problematik" lösen

Außerdem müsse der VfB, sagte Dutt, trotz der Bekenntnisse von Stammspielern wie Kevin Großkreutz und Christian Gentner dringend die "Innenverteidiger-Problematik" lösen. Schließlich sei das System der Kaderplanung beim Klub "nicht mehr zeitgemäß". Er sei angetreten, um das zu verändern. "Und das neue Konzept startet mit neuen Leuten am 1.7.", kündigte Dutt an. Er wirkte erstaunlich offensiv für jemanden, der sich derzeit vor allem aufs Verteidigen beschränken muss.

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