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Borussia Dortmund: Thomas Tuchel ist gefordert wie nie zuvor

Umbruch bei Borussia Dortmund  

Thomas Tuchel ist gefordert wie nie zuvor

24.07.2016, 14:41 Uhr | sid, t-online.de

Borussia Dortmund: Thomas Tuchel ist gefordert wie nie zuvor. Thomas Tuchel gibt bei Borussia Dortmund die Richtung vor. (Quelle: imago images/Imagechina)

Thomas Tuchel gibt bei Borussia Dortmund die Richtung vor. (Quelle: Imagechina/imago images)

Borussia Dortmund hat einen personellem Umbruch hinter sich. Trainer Thomas Tuchel muss den Abgang von drei Leistungsträgern kompensieren und zahlreiche neue Profis integrieren. 

"Wir haben noch einen langen Weg zu gehen und noch viele Dinge zu verbessern", sagte er auf der China-Reise des BVB.

Erste Erfolge sind indes bereits sichtbar. Das 4:1 im Testspiel gegen Manchester United in Shanghai, ohne Mario Götze und auch noch ohne André Schürrle, war ein erstes Ausrufezeichen.

Mourinho adelt den BVB

United-Trainer José Mourinho bezeichnete das Spiel anschließend als Duell eines Formel-3-Wagens mit einem Formel-1-Geschoss. Ein Bild, das Tuchel so nicht stehen lassen wollte. "Dieser Vergleich ist mir zu drastisch", sagte er seinem Trainerkollegen.

Der 42-Jährige ist bemüht, die Euphorie rund um die Schwarz-Gelben nicht allzu groß werden zu lassen. Die Saisonvorbereitung hatte er sich anders vorgestellt. Tuchel ging lange Zeit davon aus, ein oder zwei neue Solisten in ein funktionierendes Ensemble einpassen zu müssen. Stattdessen muss er Hochtalentierte zu einem neuen Orchester formen. "Den größten Umbruch der vergangenen zehn Jahre" nannte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke diese Aufgabe.

Bekommt Tuchel Götze und Schürrle wieder hin?

Besonders der Abgang von Henrich Mchitarjan hat Tuchel getroffen. Das Wegbrechen seiner Stützen begreift er nun als "Herausforderung". Die Lust am "Neuanfang" hat ihn gepackt.

Auch mit Götze und Schürrle, den strauchelnden Weltmeistern, hat Tuchel eine gewaltige Aufgabe vor sich. Er muss Götze zu früherer Fitness und Leichtigkeit führen, zudem das Grummeln der Fans moderieren, die 2013 beleidigt und wütend Götzes wenig eleganten Abgang zu Bayern München begleitet hatten. Mit Schürrle wird es nicht einfacher werden. 

Tuchel ist als Psychologe gefragt, und als Puzzlespieler, der zudem die Balance zwischen der bestens besetzten Offensive und der anfälligen Defensive herstellt. "Es wird immer zu unserem Profil gehören, nicht nur offensiv zu attackieren, sondern auch aggressiv zu verteidigen", betont er.

Jugend-Ausrichtung alternativlos

Für Watzke ist die Jugend-Ausrichtung ohnehin alternativlos. "Wenn wir mittelfristig wieder eine richtig gute Mannschaft haben wollen, dürfen wir nicht in 29-Jährige investieren", sagte er der "Bild am Sonntag".

Tuchel bittet indes um Geduld. "Wir werden Zeit brauchen, die Dinge neu zu ordnen", sagte er, "der Weg, den wir einschlagen, ist ein riskanter Weg." Aber: "Risiko wird manchmal belohnt."

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