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VfL Wolfsburg: Allofs will Draxler "nicht in Söldner-Schublade stecken"

Appell des VfL-Managers  

Allofs: "Draxler nicht in Söldner-Schublade stecken"

08.08.2016, 11:30 Uhr | t-online.de

VfL Wolfsburg: Allofs will Draxler "nicht in Söldner-Schublade stecken". Redebedarf: Weltmeister Julian Draxler (li.) und VfL-Manager Klaus Allofs. (Quelle: imago images/Christian Schrödter)

Redebedarf: Weltmeister Julian Draxler (li.) und VfL-Manager Klaus Allofs. (Quelle: Christian Schrödter/imago images)

Klaus Allofs zeigt sich trotz des Wirrwarrs um Julian Draxler vom VfL Wolfsburg gegenüber dem Weltmeister nicht nachtragend - und bittet sogar um Verständnis für den wechselwilligen Offensivspieler.

"Ich appelliere  daran, ihn jetzt nicht in die Söldner-Schublade zu stecken, da gehört er nicht hin", sagte der 59 Jahre alte Allofs in einem Interview mit dem "kicker".

Draxler, der im September 2015 für 35 Millionen Euro von Schalke nach Wolfsburg gewechselt war und dort noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, hatte nach der Europameisterschaft in Frankreich gegenüber VfL-Coach Dieter Hecking geäußert, den Klub nach nur knapp einem Jahr wieder verlassen zu wollen.

Verständnis und Tadel zugleich

Allofs wirbt gleichzeitig um Verständnis für seinen teuersten Angestellten und sagte: "Sein Gedanke an einen Wechsel nach der EM, bei der er viel Lob erhalten hat, und einer bevorstehenden Saison ist verständlich."

Ob es ein konkretes Angebot eines Spitzenklubs für Draxler gab, wollte Allofs nicht weiter thematisieren, sondern meinte nur: " Es gab nichts, womit wir uns hätten auseinandersetzen müssen."

"Unterstelle ihm keine Bösartigkeit"

Nur den Weg des 22 Jahre alten Draxlers über die Öffentlichkeit, tadelte Allofs und sagte: "Es wäre der richtige Weg gewesen, dass man sich in Ruhe zusammensetzt. Aber er ist immer noch ein junger Spieler, ich unterstelle ihm keine Bösartigkeit."

Vergangene Woche hatte Draxler, der angeblich eine Ausstiegsklausel über 75 Millionen Euro in seinem Vertrag haben soll, in einem "Bild"-Interview gesagt, Allofs und Hecking hätten ihm mündlich zugesichert, den Verein verlassen zu können, "wenn sich dazu Möglichkeiten ergeben". Ein solches Verspreche habe "es so nie gegeben", sagte Allofs.

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