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DFL: Neue Einteilung der nationalen TV-Einnahmen

Konstante Klubs sahnen ab  

DFL regelt Einteilung der TV-Milliarden neu

24.11.2016, 14:16 Uhr | dpa , sid

DFL: Neue Einteilung der nationalen TV-Einnahmen . Die TV-Gelder im deutschen Profi-Fußball werden ab der Saison 2017/18 nach einem neuen Modell verteilt. (Quelle: imago images/ActionPictures)

Die TV-Gelder im deutschen Profi-Fußball werden ab der Saison 2017/18 nach einem neuen Modell verteilt. (Quelle: ActionPictures/imago images)

Vereine, die schon lange zur Bundesliga gehören und häufig junge Spieler einsetzen, erhalten künftig einen höheren Anteil an den milliardenschweren TV-Geldern.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) gab bekannt, dass die nationalen Fernseheinnahmen künftig nach vier statt bislang zwei unterschiedlichen Kriterien verteilt werden.

Wie ein Verein in den vorangegangenen fünf Jahren sportlich abgeschnitten hat, bleibt nach wie vor der stärkste Faktor und macht in Zukunft 70 Prozent bei der Ausschüttung der Fernsehgelder aus. Weitere 23 Prozent der Gelder werden über eine weitere, gewichtete Fünfjahreswertung auf der Basis einer 36er Rangliste verteilt.

"Sportliche Nachhaltigkeit" und "Nachwuchsförderung"

Hinzu kommen ab der Saison 2017/18 aber noch das Kriterium "Sportliche Nachhaltigkeit" (5 Prozent), bei dem die Bundesliga-Zugehörigkeit in einer 20-Jahres-Wertung belohnt wird, sowie eine Säule "Nachwuchsförderung" (2 Prozent), die den Einsatz von Spielern unter 23 Jahren berücksichtigt.

Die DFL hatte bereits im Juni den bislang werthaltigsten Fernsehvertrag der Bundesliga-Geschichte abgeschlossen. Danach erhalten die deutschen Profiklubs ab der Saison 2017/18 für die Laufzeit von vier Jahren insgesamt 4,64 Milliarden Euro für den Verkauf ihrer nationalen Medienrechte.

Rauball: Alle Klubs profitieren

"Dank Rekorderträgen aus der im Sommer erfolgten Ausschreibung der nationalen Medienrechte können alle Klubs mit erheblichen zusätzlichen Einnahmen kalkulieren", sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball: "Daneben wird durch das neue Verteiler-Modell den Interessen von Medien-Partnern sowie den Zuschauern in den Stadien und vor den Bildschirmen im Sinne eines attraktiven Wettbewerbs Rechnung getragen."

Trotz teilweise höchst unterschiedlicher Interessen "konnte ein Weg gefunden werden, der Leistungsprinzip und Solidarität weiter miteinander verbindet", sagte Rauball: "Mit Blick auf die weitere Positiv-Entwicklung der Bundesliga und 2. Bundesliga ist es darüber hinaus das Ziel, sportliche Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung zu honorieren und in den unterschiedlichen Tabellenregionen Wettbewerbsimpulse zu setzen."

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